Rät­sel­haf­te Kraft

Kruschelpost - - WLSSEN - Von Ni­co­le Hau­ger

Die Schwer­kraft hält die Din­ge auf der Er­de – wie schafft sie das nur?

Rumms – wenn du dei­ne Tas­se los­lässt, knallt sie mit ziem­li­cher Si­cher­heit auf den Bo­den (und geht ver­mut­lich da­bei ka­putt). Al­le Din­ge fal­len nach un­ten, in Rich­tung Erd­mit­tel­punkt. Das liegt an der so­ge­nann­ten Erd­an­zie­hungs­kraft.

Ganz egal, wo du dich be­fin­dest, die un­sicht­ba­re Erd­an­zie­hungs­kraft gibt es über­all. Denn die Er­de zieht alles zu sich hin und hält so alles fest – Men­schen und Tie­re, Pflan­zen und Was­ser. We­gen der Schwer­kraft blei­ben un­se­re Fü­ße am Bo­den. Wir müs­sen die Er­de nicht di­rekt be­rüh­ren, um von ihr an­ge­zo­gen zu wer­den. Die Schwer­kraft wirkt, so­lan­ge wir nicht zu weit weg sind. So­gar der Sau­er­stoff, den wir zum At­men brau­chen, wird durch sie fest­ge­hal­ten und kann so nicht ins All ent­schwin­den.

Die Erd­an­zie­hungs­kraft wird auch Schwer­kraft, Gra­vi­ta­ti­on oder Ge­wichts­kraft ge­nannt. Das Rät­sel um die Erd­an­zie­hungs­kraft konn­te bis­her noch nicht wirk­lich ge­löst wer­den. Sie ist ein­fach da. Es gibt je­doch ei­ni­ge grund­le­gen­de phy­si­ka­li­sche Ge­set­ze: Je wei­ter wir uns von der Er­de weg­be­we­gen, des­to schwä­cher wird die Erd­an­zie­hungs­kraft. Und: Je mehr Mas­se ein Ob­jekt hat, des­to stär­ker wird es von der Er­de an­ge­zo­gen.

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