So un­ter­schei­dest du Tan­nen und Fich­ten

Kruschelpost - - WLSSEN -

Zap­fen nach un­ten oder nach oben, brau­ne oder graue Rin­de – auf den ers­ten Blick se­hen Na­del­bäu­me al­le gleich aus. Vor al­lem Fich­te und Tan­ne sind sich zum Ver­wech­seln ähn­lich. Da­bei gibt es doch ei­ni­ge Un­ter­schie­de: Fich­ten­na­deln sit­zen spi­ral­för­mig rund um den Zweig und sind am obe­ren En­de spitz, wäh­rend die der Tan­ne ab­ge­flacht aus­se­hen und sich strei­chel­weich an­füh­len. Da­her der Spruch: Fich­te sticht, Tan­ne nicht! Das ist auch der Grund, war­um haupt­säch­lich Tan­nen als Weih­nachts­bäu­me aus­ge­sucht wer­den. Ei­ne Fich­te mit Christ­baum­schmuck zu be­hän­gen ist näm­lich schmerz­haf­ter als ei­ne Tan­ne zu de­ko­rie­ren. Au­ßer­dem blei­ben die Tan­nen­na­deln län­ger am ge­fäll­ten Baum haf­ten als Fich­ten­na­deln. Der Christ­baum bleibt al­so län­ger frisch. Wenn du Zap­fen auf dem Bo­den fin­dest, sind das ziem­lich­si­cher­fich­ten­zap­fen–die Tan­ne wirft ih­re Zap­fen näm­lich nicht am Stück ab, son­dern sie ent­leert nur die Sa­men aus ih­ren Zap­fen. Und: Tan­nen­zap­fen ste­hen auf­recht auf den Zwei­gen,wäh­rend­die­zap­fen der Fich­te mit der Spit­ze nach un­ten hän­gen.

Un­ter­schei­den kann man die bei­den Na­del­bäu­me auch an ih­ren Stäm­men: Die Rin­de der Fich­te ist rot­braun und ris­sig, wäh­rend die Tan­ne ei­ne sil­ber­graue Rin­de hat.

Mit die­sem Wis­sen bringst du dei­ne El­tern beim nächs­ten Wald­spa­zier­gang si­cher zum Stau­nen! (nig)

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