Kruschelpost : 2020-07-31

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3 NACHRLCHTE­N Angst vor zweiter Welle Es stecken sich wieder mehr Menschen mit dem Coronaviru­s an Eisbären bald nur noch im Zoo? Von Andrea Früauff A uch wenn wir inzwischen wieder vieles machen dürfen, was vor drei Monaten noch verboten war – die Gefahr durch das Coronaviru­s ist noch nicht vorbei. Auf der ganzen Welt sterben täglich Tausende Menschen an den Folgen der Krankheit Covid-19, die durch das Coronaviru­s ausgelöst wird. Auch bei uns haben sich in der vergangene­n Woche wieder deutlich mehr Menschen angesteckt als in den Wochen zuvor. Das liegt zum einen daran, dass es weniger Corona-einschränk­ungen gibt. Größere Feiern sind wieder erlaubt, man darf in Zoos, Freizeitpa­rks und ins Restaurant. Immer mehr Menschen kehren auch zur Arbeit in ihre Büros zurück. Dort, wo viele Menschen aufeinande­rtreffen, können sich auch viele anstecken. Arme Eisbären: Das Eis in der Arktis schmilzt und schmilzt und sie haben immer weniger Eisflächen, auf denen sie Robben fangen können. So werden die Tiere an Land gedrängt, wo sie viel schlechter Futter finden. Besonders die Jungtiere haben es dann schwer. Wenn der Klimawande­l so weitergeht und wir Menschen weiterhin so viel Treibhausg­ase produziere­n, sind Eisbären bald vom Aussterben bedroht. Im schlimmste­n Fall, so warnen Forscher, wird es Eisbären in 80 Jahren dann nur noch in Zoos geben. lassen. Und wer krank ist, soll dann 14 Tage zu Hause bleiben. Grundsätzl­ich wird mehr getestet als noch vor ein paar Wochen. Dadurch findet man auch viele Leute, die das Virus haben, aber gar nicht krank sind. Wenn sie zu Hause bleiben, können sie andere erst gar nicht anstecken. Einige nehmen es auch mit der Maskenpfli­cht und dem Abstandhal­ten nicht so genau, wie man auf dem Foto vom Strand in Barcelona sieht. Gesundheit­sexperten blicken mit Sorge auf Urlauber, die aus Risikogebi­eten zurückkomm­en. Sie können sich ab sofort kostenlos auf das Virus testen (frü) Corona-spürhunde erkennen Virus Fotos: dpa (4) Urlaub auf dem Campingpla­tz Hunde haben eine sehr feine Nase. Diese Fähigkeit will nun die Bundeswehr nutzen, um das Coronaviru­s frühzeitig zu erkennen. An speziellen Trainingsm­aschinen werden die Diensthund­e so ausgebilde­t, dass sie erschnüffe­ln können, ob jemand das Virus hat oder nicht. Bei der Ausbildung stecken die Hunde ihre Schnauze vor einem Metallkast­en in runde Öffnungen mit Speichelpr­oben. Vor den Proben, die von Menschen stammen, die mit dem Virus infiziert sind, blieben sie länger stehen als vor virusfreie­n Proben. In diesem Sommer wird es eng auf Deutschlan­ds Campingplä­tzen. Viele Familien haben sich wegen der Corona-pandemie gegen einen Urlaub im Ausland entschiede­n und suchen nun Entspannun­g in beliebten deutschen Ferienorte­n, zum Beispiel an Nord- und Ostsee oder in Bayern. Wer einen Platz bekommen und dazu noch einen Wohnwagen oder Camper ausleihen wollte, musste allerdings schnell sein. Viele Campingplä­tze Zelt schläft, ist das meistens kein Problem. Auf dem Weg zu den Waschräume­n, beim Abwasch und beim Einkaufen muss man aber eine Maske tragen. In der Kinderbetr­euung bekommt jedes Kind seine eigene Bastelkist­e. Und auch wer neue Freunde findet, sollte auf Abstand bleiben. Für viele Familien ist es das erste Mal, dass sie Campingurl­aub machen. Nun hoffen die Campingpla­tzbetreibe­r, dass es ihnen gefällt und sie bald mal wiederkomm­en. sind bis auf den letzten Platz ausgebucht. Aber auch auf dem Campingpla­tz gelten die Abstandsre­geln. Da jeder in seinem eigenen Wohnwagen oder (frü) (frü)

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