Gaf­fer ver­zö­gern Spren­gung

Lübecker Nachrichten - - NORDDEUTSCHLAND -

Kiel. Die Spren­gung ei­ner bri­ti­schen Flie­ger­bom­be in Kiel am Don­ners­tag­abend ist we­gen Gaf­fern im Sperr­be­reich fast ab­ge­bro­chen wor­den. „In der Dun­kel­heit sind im­mer wie­der neue Leu­te in den Ge­fah­ren­be­reich ge­kom­men, um den Ein­satz mit­zu­er­le­ben“, sag­te ges­tern ei­ne Spre­che­rin des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes. Hät­ten nicht al­le Pos­ten am En­de doch si­cher­stel­len kön­nen, dass nie­mand mehr im Sperr­be­reich ist, hät­te der Kampf­mit­tel­räum­dienst den Ein­satz ab­ge­bro­chen. „Die Eva­ku­ie­rung wä­re dann auf­recht­er­hal­ten wor­den und der Kampf­mit­tel­räum­dienst hät­te mit An­bruch des Ta­ges­lichts wei­ter­ge­ar­bei­tet.“Die Spren­gung der 250-Ki­lo-bom­be aus dem Zwei­ten Welt­krieg ver­zö­ger­te sich um et­wa zwei St­un­den bis nach 22 Uhr. Ur­sprüng­lich hat­ten al­le An­woh­ner das Ge­biet im Stadt­teil Gaar­den bis 18 Uhr ver­las­sen sol­len. Doch ei­ni­ge un­ein­sich­ti­ge Bür­ger blie­ben zu­nächst in ih­ren Woh­nun­gen. Auch auf Face­book bat die Po­li­zei ein­dring­lich: „Tut uns ei­nen Ge­fal­len: Ver­lasst den Be­reich rund um die Bom­be!!!“

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