Butt­je, Butt­je in­ne See

Un sin Fru“hat uns Das grimm­sche Mär­chen „Fi­scher Schol­len­ge­rich­ten in­spi­riert. zu die­sen bei­den köst­li­chen harm­los wir­ken­dem Butt Doch auf­ge­passt: Hin­ter manch Prinz… ver­birgt sich viel­leicht ein ver­wun­sche­ner

LandGenuss - - GERICHTE MIT GESCHICHTE - Frau­ke Ant­holz Hen­rie­ke Wölfl | Fo­tos & Sty­ling: Text: Jut­ta Kürtz | Re­zep­te:

Som­mer­zeit. Zeit des Butts. Kross ge­bra­ten liegt er auf dem Tel­ler, mit glän­zen­den Speck­wür­feln be­deckt – oder auch mit Kr­ab­ben. Ei­ne Spe­zia­li­tät des Nor­dens, denn dort wird der Platt­fisch aus Nord- und Ost­see ge­fischt. Die meis­ten Ge­nie­ßer fra­gen nach Gold­butt, nach der dick­flei­schi­gen Schol­le mit den vie­len gol­de­nen Punk­ten. Aber man­cher mag auch den ein­fa­che­ren Struvbutt oder die Klie­s­che. Auch der St­ein­butt sorgt für ei­ne köst­li­che Mahl­zeit.

Um Butt geht es auch in Li­te­ra­tur und Mär­chen. Beim „Fi­scher un sin Fru“ist der plat­te Mee­res­be­woh­ner so­gar ein ver­zau­ber­ter Prinz und ein Wün­sche-er­fül­ler. Die Brü­der Grimm ha­ben die­ses Mär­chen in platt­deut­scher Spra­che auf­ge­schrie­ben, der wort- und bil­der­rei­chen Spra­che des Nor­dens. Der Ma­ler Phil­ipp Ot­to Runge lie­fer­te den Mär­chen sam­meln­den Brü-

UN­SE­RE EXPERTINNEN: Jut­ta Kürtz (77), Jour­na­lis­tin der Kul­tur- und Re­gio­nal­ge­schich­te, ist im­mer auf der Su­che nach ku­rio­sen und span­nen­den Ge­rich­ten so­wie ih­ren Ge­schich­ten. Hen­rie­ke Wölfl (27), Land­ge­nuss-re­zept­ent­wick­le­rin, über­setzt die Re­zep­te aus der Ver­gan­gen­heit für Sie in die Ge­gen­wart

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