Näh­le­xi­kon

Landhaus Living - - Selbst Gemacht -

Ab­step­pen

So nennt man das Nä­hen ent­lang ei­ner Kan­te oder ei­ner an­de­ren Naht. Das Ab­step­pen er­folgt ent­we­der mit ei­ner Naht oder mit meh­re­ren Näh­ten. Es dient zum Sta­bi­li­sie­ren oder als Ver­zie­rung.

Fa­den­lauf

Das ist die Rich­tung, in die der Stoff ge­webt ist. Auf den meis­ten Schnitt­mus­tern ist an­ge­zeich­net, wie der Schnitt auf dem Stoff lie­gen muss.

Nes­sel­pro­be

Wer sich bei der Pass­form des Schnitts si­cher sein will, kann das Näh­pro­jekt zu­erst an ei­nem so­ge­nann­ten Nes­sel­stoff tes­ten. Da­bei han­delt es sich um ei­nen Baum­woll­stoff, der sehr güns­tig ist.

Stoff­bruch (Bruch-/Falt­kan­te)

Die­ser ent­steht, wenn man ei­nen Stoff dop­pelt legt. Et­was im Stoff­bruch zu­schnei­den hilft, zwei glei­che Tei­le aus ei­nem Stück Stoff zu be­kom­men.

Über­tritt/Un­ter­tritt

So wird der obe­re, bzw. un­te­re Teil ei­ner Ver­schluss­leis­te ge­nannt. Bei ei­ner Ja­cke ist bei­spiels­wei­se das Knopf­loch im Über­tritt und der Knopf im Un­ter­tritt.

Ver­stür­zen

Da­bei legt man zwei Stoff­tei­le rechts auf rechts und näht sie mit ei­nem Stepp­stich zu­sam­men. An­schlie­ßend wird das Gan­ze ge­wen­det.

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