Für Hund & Katz ist auch noch Platz

Liegt der Schlüs­sel zum Glück im Aqua­ri­um mit ei­nem Schwarm bun­ter Fi­sche oder ist das Schnur­ren ei­nes sü­ßen Kätz­chens Mu­sik in Ih­ren Oh­ren? Die An­schaf­fung ei­nes Haus­tie­res muss gut über­legt sein.

Landleben - - Inhalt - TEXT: Kirs­ten Jo­han­son, Andrea Franz • FO­TOS: Svet­la­na Gor­ba­chev, u.a.

Spie­len Sie mit dem Ge­dan­ken, sich ein Haus­tier zu­zu­le­gen? Die Ent­schei­dung will gut über­legt sein.

Haus­tie­re sind oft die bes­ten und treu­es­ten Weg­ge­fähr­ten des Men­schen. Wer schon ein­mal ei­nen zu­frie­den vor sich hin schnur­ren­den Ka­ter auf dem Schoß hat­te, mit ei­nem Hund „Hol das Stöck­chen“ge­spielt oder ein Me­ri­noMeer­schwein­chen am wei­chen Bauch ge­krault hat, kann be­stä­ti­gen: Haus­tie­re sind ein Qu­ell der Le­bens­freu­de. Sie för­dern die psy­chi­sche, phy­si­sche und so­zia­le Ge­sund­heit. Wis­sen­schaft­ler fan­den in ei­ner Stu­die her­aus, dass Hun­de bei Se­nio­ren das Ge­fühl der Ein­sam­keit deut­lich ver­rin­gern. Laut Sta­tis­ta le­ben in deut­schen Haus­hal­ten rund 34 Mil­lio­nen Haus­tie­re – Ten­denz stei­gend – und sor­gen mit Samt­pföt­chen, Da­ckel­blick und Ge­zwit­scher für Glücks­ge­füh­le bei alt und jung. Die Num­mer eins auf der Be­liebt­heits­ska­la sind Kat­zen.

AUF DEN HUND GE­KOM­MEN

Un­ge­bro­chen ist auch die Lie­be zum Hund, ge­folgt von Klein­na­gern, Vö­geln, Zier­fi­schen und Ter­ra­ri­en­be­woh­nern, wie Land­schild­krö­ten. Wer da­mit lieb­äu­gelt, ein Tier an­zu­schaf­fen, muss sich im Vor­feld die ei­ge­nen Le­bens­um­stän­de be­wusst ma­chen. Das Wis­sen um die Be­dürf­nis­se und das

We­sen des Wunsch­tie­res kann vor bö­sen Über­ra­schun­gen schüt­zen. Von Spon­tan­käu­fen ist ab­zu­ra­ten, am bes­ten lässt man sich von Züch­tern oder ei­nem Tier­arzt be­ra­ten. Kin­der sind nicht sel­ten von ih­rem Gold­hams­ter ent­täuscht, denn der klei­ne Kerl schläft den gan­zen Tag. Er wird erst in der Däm­me­rung ak­tiv. Reißt man ihn zum Spie­len aus dem Schlum­mer, fin­det er das gar nicht lus­tig und re­agiert schon mal bis­sig. Wer ei­nen gut­mü­ti­gen, ge­sel­li­gen Be­glei­ter sucht und ger­ne in der Na­tur un­ter­wegs ist, wird ei­nen La­b­ra­dorRe­trie­ver schnell ins Herz schlie­ßen. Doch soll es über­haupt ein Ras­se­hund sein oder ist ein Misch­ling aus dem Tier­heim auch ei­ne Op­ti­on? Beim Züch­ter hat man in der Re­gel die Ga­ran­tie, ein ge­sun­des Tier aus art­ge­rech­ter Hal­tung zu kau­fen. Na­tür­lich ist es ei­ne Über­le­gung wert, beim ört­li­chen Tier­heim an­zu­fra­gen. Dort ver­mit­teln sie ge­gen ei­ne Schutz­ge­bühr Tie­re, die ein neu­es Zu­hau­se su­chen. ♠

Woh­nungs­kat­zen brau­chen Ge­sell­schaft und Be­schäf­ti­gung. Stu­ben­ti­ger

Kom­for­ta­bel Die ge­pols­ter­te Führ­lei­ne „Pro­fes­sio­nal Com­fort“macht das Gas­si­ge­hen noch an­ge­neh­mer (Wol­ters).

Mo­de­be­wusst Das Nor­we­ger­ge­schirr „Flo­renz“ist aus fei­nem Nu­bu­k­le­der und in­nen ge­pols­tert (Dog’s Fi­nest).

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.