Ver­trag on­li­ne schlie­ßen: Das Vi­deo-ident-ver­fah­ren

Leipziger Volkszeitung - - Menschen Und Märkte -

Wer ein Kon­to er­öff­nen oder ei­nen

Kre­dit ab­schlie­ßen will, muss das nicht in ei­ner Bank­fi­lia­le tun. Per Post-ident-ver­fah­ren kön­nen Kun­den auch fern­ab vom Sitz der Bank ei­nen Ver­trag schlie­ßen. Da­zu müs­sen sie in ei­ner Post­fi­lia­le ih­ren Aus­weis vor­le­gen. Der Mit­ar­bei­ter be­stä­tigt die Iden­ti­tät und schickt die un­ter­schrie­be­nen Ver­trags­un­ter­la­gen an die Bank. Die­se über­mit­telt dem Kun­den ein paar Ta­ge spä­ter die Zu­gangs­da­ten.

Es geht aber noch be­que­mer: Vie­le Ban­ken bie­ten mitt­ler­wei­le auch das so­ge­nann­te Vi­deo-ident-ver­fah­ren an. Da­für brau­chen Nut­zer ei­nen gül­ti­gen Aus­weis, ei­nen Com­pu­ter oder ein Ta­blet mit Ka­me­ra so­wie ei­ne In­ter­net­ver­bin­dung. Für das Prüf­ver­fah­ren ar­bei­ten die Geld­in­sti­tu­te meist mit spe­zi­el­len An­bie­tern zu­sam­men, zum Bei­spiel mit dem Un­ter­neh­men WEBID So­lu­ti­ons. Um sich zu iden­ti­fi­zie­ren, wird ein Vi­deochat ge­star­tet, zum Bei­spiel über Sky­pe. Ein Mit­ar­bei­ter des An­bie­ters prüft am Bild­schirm die Aus­weis­do­ku­men­te, die der Kun­de in die Ka­me­ra hal­ten muss. Auch wer­den die per Post oder on­li­ne über­mit­tel­ten Da­ten im Ge­spräch ab­ge­gli­chen. Am En­de be­stä­tigt der Kun­de noch ei­ne Si­cher­heits-tan, die er zu­vor per Mail er­hal­ten hat.

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