Mör­der­su­che im Els­ter­ar­tig

Leipziger Volkszeitung - - Leipzig - VON ANDREA SCHUL­ZE

W as noch vor ein paar Jah­ren der äl­te­ren Ge­ne­ra­ti­on vor­be­hal­ten war, er­freut sich mitt­ler­wei­le wach­sen­der Be­liebt­heit un­ter den jün­ge­ren Leu­ten: Der Tat­ort am Sonn­tag­abend. Seit den An­fän­gen hat sich der Vor­spann nicht ver­än­dert, im­mer noch ist das Au­ge im Fa­den­kreuz. Was sich ver­än­dert hat, ist das ge­sell­schaft­li­che Le­ben um die­sen und den nach­fol­gen­den Kri­mi her­um: Statt auf der hei­mi­schen Couch auf die Kom­mis­sa­re zu war­ten, ver­las­sen im­mer mehr Men­schen ih­re vier Wän­de, um in die Lieb­lings­knei­pe oder das Lieb­lings­ca­fé zu ge­hen und dort zu­sam­men mit Freun­den zu rät­seln, wer denn die­se Wo­che der Mör­der ist.

Der Tat­ort wird da­her zu ei­nem ge­sell­schaft­li­chen Event, das im­mer grö­ße­re Krei­se zieht. Im­mer mehr Gas­tro­no­men neh­men den Film in ihr Pro­gramm mit auf, um ih­re Stamm­kund­schaft auch am Sonn­tag­abend im La­den zu ha­ben.

Ein­fach nur ei­nen Kri­mi aus dem Fern­se­hen zu zei­gen, reicht dem Els­ter­ar­tig am Dittrich­ring 17 al­ler­dings nicht. Dar­um hat es sich was Be­son­de­res aus­ge­dacht: Die Bar lädt zum ge­mein­sa­men Mör­der­su­chen mit­tels ei­nes Li­ve­hör­spiels ein.

„Links, zwo, drei – Mord!“heißt es und ist von und mit Kat­ja Ar­nold, Hen­ri­et­te Fee Grütz­ner, Fe­lix Strü­ven und Stefan Barth. Um 20.15 Uhr, die­sel­be Zeit, zu der auch der Tat­ort am Sonn­tag star­tet, fängt das Li­ve-hör­spiel an, Ein­lass ist ab 18 Uhr. Der Ein­tritt ist frei.

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