Er­mitt­lun­gen zu Is­ver­däch­ti­gen dau­ern an

Leipziger Volkszeitung - - SACHSEN UND MITTELDEUTSCHLAND -

BER­LIN/DRES­DEN. Nach der Fest­nah­me von mut­maß­li­chen Is-an­hän­gern dau­ern die Er­mitt­lun­gen wei­ter an. Der Spre­cher der Ber­li­ner Ge­ne­ral­staats­an­walt­schaft, Mar­tin Stelt­ner, sag­te, dass zwei der Ver­däch­ti­gen dem Un­ter­su­chungs­rich­ter vor­ge­führt wor­den sei­en. Ei­ne Per­son sitzt be­reits in Un­ter­su­chungs­haft, zwei wei­te­re wur­den we­gen man­geln­den Tat­ver­dachts wie­der frei­ge­las­sen.

Am Don­ners­tag wa­ren un­ter der Re­gie der Ber­li­ner Staats­an­walt­schaft meh­re­re Ob­jek­te in der Re­gi­on Leis­nig (Mit­tel­sach­sen) durch­sucht wor­den. Grund sei der Ver­dacht auf ei­nen ge­plan­ten Raub­mord in Mag­de­burg, hieß es. Ge­gen­stand der Er­mitt­lun­gen wa­ren mög­li­che Ver­bin­dun­gen zur Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Is­la­mi­scher Staat. Da­bei ging es laut Staats­an­walt­schaft auch um die Fra­ge, ob der Raub­mord zur Geld­be­schaf­fung für den IS die­nen soll­te.

Es ge­be An­knüp­fungs­punk­te in Ber­lin, teil­te die Staats­an­walt­schaft mit. Des­we­gen sei die Ber­li­ner Be­hör­de zu­stän­dig. Was da­mit ge­nau ge­meint ist, wur­de aus er­mitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den nicht prä­zi­siert.

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