Prantl über In­ter­net und Jour­na­lis­mus

Leipziger Volkszeitung - - MEDIEN -

HOMBURG. Das In­ter­net ver­ur­sacht nach An­sicht des Jour­na­lis­ten He­ri­bert Prantl nicht den Tod des Jour­na­lis­mus. „Der gu­te ana­lo­ge Jour­na­lis­mus ist kein an­de­rer als gu­ter di­gita­ler Jour­na­lis­mus“, sag­te das Mit­glied der Chef­re­dak­ti­on der „Süd­deutschen Zei­tung“(SZ). Durch das In­ter­net sei ein „Echt­zeitraum“ent­stan­den, sag­te der frü­he­re Lei­ter des Res­sorts In­nen­po­li­tik. Die Print­me­di­en könn­ten sich nun et­wa mehr auf Ana­ly­se, Hin­ter­grün­de und Sprach­kraft kon­zen­trie­ren. „Sie kön­nen ein Weg­wei­ser im Wirr­warr sein.“Wenn ei­ne Zei­tung dies gut ma­che, wür­den ge­nü­gend Le­ser an ihr fest­hal­ten, zeig­te sich Prantl über­zeugt. Da­für brau­che es kei­ne staat­li­che Un­ter­stüt­zung, son­dern ver­le­ge­ri­schen und jour­na­lis­ti­schen Mut.

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