„Holt tief Luft – ihr seid die Haupt­dar­stel­ler“

The We22ing-show lockt Hun­2er­te von heir9tswil­li­gen P99ren in 2ie Mes­se-gl9s­h9l­le

Leipziger Volkszeitung - - LEIPZIG - VON IN­GRID HIL­DE­BRANDT

Frisch, le­ben­dig, an­re­gend – war die Wed­ding-show in der Glas­hal­le der Neu­en Mes­se. Ein Wo­che­n­en­de lang be­geis­ter­te das Hoch­zeitsevent Hun­der­te von Ver­lieb­ten und Ver­lob­ten. Die mehr als 100 Aus­stel­ler in der Glas­hal­le schie­nen ein ge­mein­sa­mes Mot­to zu ha­ben: Lasst euch in­spi­rie­ren, schaut, bum­melt und ent­deckt die neu­es­ten Trends. Erst­mals da­bei: Wed­ding Mar­ket, ein Fes­ti­val im Klei­nen, das be­son­ders Leip­zi­ger Di­enst­leis­ter in Sze­ne setz­te. Doch über­all in der Hal­le konn­ten Be­su­cher je­de Men­ge Ex­tra­va­gan­tes oder Klas­si­sches fin­den.

Ein schö­nes Braut­kleid, pas­sen­de Rin­ge, ein be­son­de­rer Ort für die Fei­er und ein tol­les Fest­es­sen mit Fa­mi­lie und Freun­den. Das sind nur ei­ni­ge Aspek­te ei­ner Traum­hoch­zeit. Doch sie zu or­ga­ni­sie­ren kann ganz schön stres­sig wer­den. Des­halb möch­ten vie­le Paa­re den ver­meint­lich schöns­ten Tag im Le­ben nicht sel­ber pla­nen. Auch Ana­st­a­sia Go­re­lin lässt sich wäh­rend der Wed­ding-show von ei­ner Hoch­zeits­pla­ne­rin be­ra­ten. Be­son­ders die Lo­ca­ti­on ist der Gohli­se­rin wich­tig. „Ich su­che für die Fei­er ei­nen Ort au­ßer­halb von Leip­zig. Ein Schloss muss es nicht sein. Viel­leicht ei­ne Scheu­ne oder ein Vier­seit­hof“, über­legt die Tanz­leh­re­rin laut. „Wir wer­den näm­lich über 60 Per­so­nen sein. Die meis­ten von ih­nen sind Frei­zeit­tän­zer. Au­ßer­dem kom­men auch vie­le Kin­der. Platz zum Spie­len und To­ben soll­te der Ort al­so eben­falls ha­ben. Des­halb müss­te er so ge­le­gen sein, dass es mal laut wer­den kann und Nach­barn nicht ge­stört wer­den.“Auch an ih­re äl­te­ren Gäs­te denkt Ana­st­a­sia und hofft des­halb „auf ei­nen Ex­tra-raum oder ei­nen Platz im Grü­nen, wo sie sich wohl­füh­len“. Nicht zu ver­ges­sen: die Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten.

Live-mu­sik drin­gend emp­foh­len

Hoch­zeits­pla­ne­rin Stephanie Lan­ger kennt der­lei Wün­sche von Braut­paa­ren. Un­zäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, wie ein sol­ches Fest ge­stal­tet wer­den kann, hat sie im An­ge­bot. Ihr wich­tigs­ter Tipp: „Holt tief Luft und über­legt euch, was ihr an eu­rem gro­ßen Tag am liebs­ten tun möch­tet. Ihr seid die Haupt­dar­stel­ler.“Ana­st­a­sia ha­be es schon mal rich­tig ge­macht: „Sie küm­mert sich recht­zei­tig. Denn ge­ra­de die Su­che nach der Hoch­zeits­lo­ca­ti­on ist nicht ein­fach.“Ist die­se ge­fun­den, hei­ße es dann: ge­mein­sam Ide­en sam­meln und ei­nen „Fahr­plan“ent­wi­ckeln. Hoch­zeits­da­tum und Bud­get fest­le­gen, Rä­um­lich­kei­ten bu­chen, die pas­sen­den Di­enst­leis­ter fin­den, Gäs­te­lis­te zu­sam­men­stel­len und so wei­ter. Und noch ei­nen wich­ti­gen Tipp hat die Hoch­zeits­pla­ne­rin für Ana­st­a­sia: „Kei­ne Fei­er oh­ne Live­Mu­sik. Ge­ra­de sie bringt die be­son­de­re Stim­mung.“

Und was er­in­nert tag­täg­lich an das ein­ma­li­ge Fest? Die Trau­rin­ge. Um die rich­ti­gen zu fin­den, sind Lui­se und Jo­sef aus Ho­hen­stein-ernst­thal auf das Mes­se­ge­län­de ge­kom­men. Ih­re Leip­zi­ger Ver­wand­ten ha­ben sie auf die Wed­ding-show auf­merk­sam ge­macht. Braut und Bräu­ti­gam in spe sind ge­ra­de mal 23. „Ge­nau das rich­ti­ge Al­ter zum Hei­ra­ten. Wir wol­len zur Sil­ber­hoch­zeit noch jung sein – und die Gol­de­ne Hoch­zeit auch noch er­le­ben“, sa­gen die bei­den Agrar­wirt­schaft­ler. Der ge­mein­sa­me Fa­mi­li­en­na­me ste­he auch schon fest: Grai­chen. Noch nicht fest­ge­legt hat sich das Paar auf die Rin­ge: „Viel­leicht ganz klas­sisch aus Gelb­gold“, er­zählt Lui­se. Da hat sie noch nicht die gro­ße Aus­wahl ge­se­hen, die Fach­be­ra­te­rin Isabell Franz vom Ju­we­lier Sonn­tag & Sohn aus­brei­tet. Ge­ra­de oder oval? Gold oder Pla­tin? Mit oder oh­ne St­ein? Mit ein­gra­vier­tem Na­men und Hoch­zeits­da­tum oder viel­leicht so­gar mit dem Fin­ger­ab­druck des Part­ners als Lie­bes­be­weis? Wer die Wahl hat, hat die Qu­al! Von we­gen. „Es macht gro­ßen Spaß, sich die vie­len schö­nen Rin­ge an­zu­schau­en“, schwört Frau Grai­chen.

Mo­de-ab­gleich un­be­dingt ge­ra­ten

Min­des­tens ge­nau­so viel Freu­de macht der An­blick der Braut­mo­de. „Wir sind noch auf der Su­che und wol­len erst ein­mal se­hen, was es so al­les gibt“, schil­dern Ju­lia­ne Oh­me (35) und Stefan Ku­che (37). Die Ju­ris­tin und der Di­s­po­nent aus Reud­nitz sind ge­ra­de mit dem Out­fit für den Bräu­ti­gam be­fasst. „Es soll­te sich schon nach dem der Braut rich­ten“, rät Ge­schäfts­füh­re­rin Kat­ja Dör­sch­mann vom Braut­mo­de­aus­stat­ter am Mar­tin-luther­ring. Und wie schaut das ty­pi­sche Braut­kleid an­no 2018 aus? Da ge­be es kein Dog­ma. Ob klas­sisch, ver­spielt, sport­lich oder ro­man­tisch, ob Vin­ta­ge oder Off­s­houl­der­va­ri­an­ten – für je­de sei et­was da­bei. Meist sind die Klei­der aus flie­ßen­den, wei­chen Stof­fen, die die Fi­gur sanft um­spie­len.

Fo­to: Chris­ti9n Mo2l9

Ge­klei­det: Ju­lia­ne Oh­me und Stefan Ku­che schau­en sich bei der Wed­ding-show in der Glas­hal­le nach pas­sen­den Tex­ti­li­en für ih­re an­ste­hen­de Hoch­zeit um.

Fo­to: Chris­ti9n Mo2l9

Din­ge hin, die Go­re­lin auf die vie­len (rechts) weist Ana­st­a­sia

Ge­plant: Stephanie Lan­ger ein Fest wird. die Par­ty auch wirk­lich es zu be­ach­ten gilt, da­mit

Fo­to: Chris­ti9n Mo2l9

Ge­eint: Lui­se und Jo­sef

– das künf­ti­ge Ehe­paar

(rechts), wel­che Trau­rin­ge Grai­chen – er­fah­ren von ge­ra­de auf dem Markt Isabell Franz sind.

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