Han­ning lässt Prokops Zu­kunft of­fen

Leipziger Volkszeitung - - SPORT -

MAINZ. Dhb-vi­ze­prä­si­dent Bob Han­ning hat den Wunsch des Deut­schen Hand­ball­bun­des nach ei­ner wei­te­ren Zu­sam­men­ar­beit mit Chris­ti­an Prokop be­kräf­tigt, die Zu­kunft des Bun­des­trai­ners nach der ent­täu­schen­den EM aber of­fen­ge­las­sen. „Die Ziel­rich­tung ist klar: Wir wol­len mit Chris­ti­an Prokop wei­ter­ma­chen. Ich sa­ge aber auch: Zur Ana­ly­se ge­hört es, dass wir erst ein­mal mit al­len spre­chen und dann ei­ne ver­ant­wor­tungs­vol­le Ent­schei­dung tref­fen“, sag­te Han­ning im ZDF und er­gänz­te: „Ich hof­fe, dass wir nicht zu ei­ner an­de­ren Ein­schät­zung der Si­tua­ti­on kom­men.“

Fi­nan­zi­el­le Din­ge sol­len bei der Ent­schei­dung, die der DHB in­ner­halb der kom­men­den sechs Wo­chen nach Ge­sprä­chen mit dem Trai­ner­stab und dem Spie­ler­rat tref­fen will, kei­ne Rol­le spie­len. Laut Han­ning kön­ne sich der Ver­band ei­ne Tren­nung von Prokop, der ei­nen Ver­trag bis 2022 be­sitzt, leis­ten. „Die Fra­ge ist, ob er sich das leis­ten will“, sag­te der Dhb-vi­ze­prä­si­dent.

Nach dem neun­ten Platz des Ti­tel­ver­tei­di­gers bei der End­run­de in Kroa­ti­en war Prokop stark in die Kri­tik ge­ra­ten.

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