L.E. Vol­leys kön­nen die Ta­sche pa­cken

Leip­zi­ger Zweit­li­gist steht als Ab­stei­ger fest / GSVE kämpft

Leipziger Volkszeitung - - SPORT - Alex­an­der Bley

LEIP­ZIG/DELITZSCH. Selbst wenn jetzt die L.E. Ma­the-olym­pia­den-ge­win­ner immer noch ei­ne Lö­sung auf dem Zet­tel ha­ben: Das war es mit Li­ga zwei. Das sang- und klang­lo­se 0:3 (14:25, 18:25, 14:25) in Rüs­sels­heim ka­ta­pul­tiert die Vol­leys weit in die ab­lan­di­ge Strö­mung. 14 Punk­te sind die Leip­zi­ger von fes­tem Land ent­fernt. 15 Punk­te kön­nen sie in den ver­blei­ben­den fünf Spie­len noch ho­len. Uto­pisch – eben­so, dass Un­ter­ha­ching bei zwei Spie­len we­ni­ger auf dem Ta­cho al­les ver­liert. Uto­pisch auch, weil der TSV sei­ner­seits in Elt­mann den Vor­jah­res­meis­ter 3:1 aus der ei­ge­nen Hal­le pus­te­te.

Zu­rück zum Gig der L.E. Vol­leys: 50 Mi­nu­ten brauch­ten die Her­ren von Lu­is Fer­ra­das, um die Gäs­te aus Leip­zig zu­rück in die Rea­li­tät zu ho­len. Da­bei woll­te Trai­ner Christoph Ra­scher vor al­lem ei­nes: Dass sein Team zeigt, dass der Auf­tritt ge­gen Mainz vor Wo­chen­frist nicht der Weis­heit letz­ter Schluss war. Je­weils zur Hälf­te der Sät­ze war de­ren Aus­gang be­sie­gelt, die Vol­leys ab­ge­schla­gen. „Wir ha­ben ge­spielt wie Ab­stei­ger“, sag­te Ra­scher.

Trotz des 3:1-Sie­ges (25:22, 23:25, 2519, 25:21) des GSVE beim SV Fell­bach wird die­ser Fight für die De­litz­scher nicht ein­fa­cher. Denn ne­ben der di­rek­ten Kon­kur­renz aus Un­ter­ha­ching ge­wann ges­tern auch der SSC Karls­ru­he über­ra­schend. Über­ra­schend, weil der Auf­stei­ger ges­tern beim Ta­bel­len­füh­rer in drei Sät­zen sieg­te (25:23, 25:22, 25:19). Karls­ru­he ist jetzt Sechs­ter. „Seit drei Jah­ren pre­di­ge ich, dass je­der ge­gen je­den ge­win­nen kann. Wir ha­ben nur ei­ne Chan­ce, wenn wir auf uns selbst schau­en“, fass­te Trai­ner Frank Piet­zon­ka den Sta­tus quo in der Li­ga zu­sam­men.

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