Ha­ken dran und wie­der durch­star­ten

Nach Tech­nik­pro­ble­men beim GT Mas­ters tritt Kirch­hö­fer in Mon­za an / Por­sche-cup: Pro­ject 1 auf Platz vier

Leipziger Volkszeitung - - SPORT - Kers­tin Förs­ter, Jörg Schrei­ber

OSCHERS­LE­BEN/MON­ZA. Al­les passt, die Vor­freu­de könn­te nicht grö­ßer sein, und dann ist der Wurm drin. Die Tech­nik spinnt. Passierte Mar­vin Kirch­hö­fer (24) am Wo­che­n­en­de beim Auf­takt des ADAC GT Mas­ters in Oschers­le­ben. Gleich dop­pelt mu­cker­te die Cor­vet­te C7 GT3 (Ben­zin­pum­pe, Elek­tro­nik), so­dass der Leip­zi­ger Pi­lot und sein Kol­le­ge Da­ni­el Keil­witz fürs Cal­la­way-com­pe­ti­ti­on-team trotz schnel­ler Run­den­zei­ten das Nach­se­hen hat­ten. Mehr als 25 000 Zu­schau­er sorg­ten für ei­ne stim­mungs­vol­le Ku­lis­se.

„Klar ist man frus­triert und hat­te sich mehr er­hofft, weil wir in der Vor­be­rei­tung rich­tig gut un­ter­wegs wa­ren“, är­ger­te sich Kirch­hö­fer über den Fehl­start in der Li­ga der Su­per­sport­wa­gen. Ha­ken dran, die Mecha­ni­ker wir­beln, und der jun­ge Mann ist schon zum nächs­ten Renn­ter­min un­ter­wegs. Ges­tern mach­te „MK“Zwi­schen­stopp in St. Gal­len, wo mit R-motorsport sein zwei­ter Sai­son-part­ner war­tet. In der Schweiz läuft die Vor­be­rei­tung auf die Blancpain GT Se­ries. Kirch­hö­fer wird am kom­men­den Wo­che­n­en­de beim Langstre­cken­spek­ta­kel mit ei­nem As­ton Mar­tin in Mon­za star­ten. Den schnit­ti­gen Kurs im kö­nig­li­chen Park kennt Leip­zigs Sport­bot­schaf­ter aus sei­ner Zeit in der GP2/GP3 (For­mel­sport- Nach­wuchs­se­ri­en). Von Ita­li­en geht es schnur­stracks nach Tsche­chi­en. Im Au­to­drom Most war­tet dann schon das zwei­te Renn­wo­chen­en­de im GT Mas­ters.

Noch ein­mal zu­rück nach Oschers­le­ben. Beim Meis­ter­schafts­auf­takt im Por­sche-car­re­ra-cup schnup­per­te das Team von Pro­ject 1 be­reits am Po­di­um. Der Tra- di­ti­ons­renn­stall, der die neue Sai­son von Leip­zig aus in An­griff nahm, lan­de­te in den bei­den Wer­tungs­läu­fen je­weils auf dem vier­ten Platz. Der 18-jäh­ri­ge Neu­ling Micha­el de Qu­esa­da (USA) und Meis­ter­schafts­mit­fa­vo­rit Lar­ry ten Vo­or­de (NL/21) sorg­ten für den ge­lun­ge­nen Ein­stand. Zu­dem ver­ab­schie­de­te sich der Roo­kie-cham­pi­on ten Vo­or­de mit ei­nem vier­ten Platz in der Ge­samt­wer­tung aus der Bör­de. Dass es für ihn nicht wei­ter nach vor­ne ging, lag auch an der Tat­sa­che, dass er im zwei­ten Ren­nen nach gut der Hälf­te der 19 Run­den ei­nen Aus­flug ins Kies­bett un­ter­nahm und nur Ach­ter wur­de. Trotz­dem war Te­am­chef Mar­cel Jür­gens-wich­mann nicht un­zu­frie­den mit dem Ab­schnei­den. „Lar­ry hat im ers­ten Ren­nen ei­nen su­per Job ge­macht. Nach sei­nem Ab­flug am Sonn­tag hat Micha­el Scha­dens­be­gren­zung be­trie­ben. Das zeigt, dass wir als Team gut auf­ge­stellt sind.“

Fo­to: Alex­an­der Tri­e­nitz

Zeit für Fans und Fo­tos: Mar­vin Kirch­hö­fer (M.) in Oschers­le­ben.

Fo­to: Jörg Schrei­ber

Lar­ry ten Vo­or­de in sei­nem 485-PS star­ken Ar­beits­ge­rät.

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