Hüp­fen, Hit­ze, H2O – was macht wirk­lich fit?

Katrin Si­mi­li­en hat drei Be­we­gungs­kon­zep­te in Leip­zig ge­tes­tet

Leipziger Volkszeitung - - SZENE LEIPZIG - Www.jum­phou­se.de/leip­zig www.ho­tyo­ga-leip­zig.de www.l.de/sport­ba­eder

Und noch ei­ne Be­son­der­heit hat das Pro­gramm: Ne­ben der wö­chent­li­chen Mo­ti­va­ti­on durch die Trai­ner und ei­nen News­let­ter mit Tipps und Tricks war­ten im­mer wie­der klei­ne Über­ra­schun­gen auf die Läu­fer. So hat be­reits Dop­pel­olym­pia­sie­ge­rin Hei­ke Drechs­ler beim Trai­ning mit­ge­macht und stand für Fo­tos und Au­to­gram­me zur Ver­fü­gung. Als nächs­te Mo­ti­va­ti­on war­tet die Teil­nah­me am Leip­zi­ger Fir­men­lauf. Al­le Teil­neh­mer wer­den dann ge­mein­sam auf die Fünf-ki­lo­me­ter-stre­cke ge­hen. Da­bei soll es we­ni­ger um Best­zei­ten als viel­mehr um den olym­pi­schen Ge­dan­ken ge­hen. Und der soll al­le für die wei­te­ren Zie­le be­flü­geln.

⁄ Mehr In­fos un­ter www.lvz.de/lauf-gehts Fit Jump

„Zehn Mi­nu­ten Tram­po­lin­sprin­gen brin­gen so viel wie 30 Mi­nu­ten Jog­gen“, wirbt Jum­phou­se, „beim Sprin­gen wer­den Glücks­hor­mo­ne aus­ge­schüt­tet und Mus­keln, Ge­len­ke, Fas­zi­en und Lym­phe sti­mu­liert.“Klingt su­per. Trai­ner Eik be­grüßt die Grup­pe, heu­te aus­schließ­lich Frau­en zwi­schen 20 und 50 Jah­ren. Ei­ne Al­ters­be­gren­zung gibt es nicht. Ich be­tre­te das Tram­po­lin und blei­be in Be­we­gung, 60 Mi­nu­ten lang. Trai­ner Eik for­dert uns her­aus, Hock­sprung, Grätsch­sprung, Lie­ge­stüt­ze. „Es ist in Ord­nung, nur so­weit zu ge­hen, wie ihr es schafft“, meint er, „Mit der Zeit wer­den die Teil­neh­mer mu­ti­ger.“Dass hier al­le Mus­keln des Kör­pers mit­wir­ken, spü­re ich bald. Mus­kel­ka­ter übe­r­all, be­son­ders im Rü­cken und in den Schul­tern.

Hot Yo­ga

Yo­ga üben bei 30 bis 40 Grad Raum­tem­pe­ra­tur – das ist Hot Yo­ga. Die Wär­me soll ei­ne bes­se­re Deh­nung er­mög­li­chen, den Kreis­lauf an­re­gen und die Kon­di­ti­on stei­gern. Bo­dy & Soul Hot Yo­ga bie­tet Kur­se: „Im Kurs für An­fän­ger ist es we­ni­ger heiß und das Tem­po ist lang­sa­mer.“Mit Yo­ga­mat­te, Hand­tuch und Trink­fla­sche be­tre­te ich den Kurs­raum. War­me Luft strömt mir ent­ge­gen. Ich füh­le mich ein we­nig wie im Ur­laub in den Tro­pen. Fran­zis­ka hält uns an, zur Ru­he zu kom­men und uns voll auf die Übun­gen zu kon­zen­trie­ren. Nach ei­ner Wei­le be­ginnt das Schwit­zen. Wei­ter geht es mit Übun­gen, im Lie­gen, Sit­zen, Ste­hen. Mein auf­ge­wärm­ter Kör­per schmerzt kaum beim Deh­nen, die Mus­keln sind weich. Nach 90 Mi­nu­ten Hot Yo­ga füh­le ich mich aus­ge­powert und aus­ge­gli­chen.

Aqua Po­wer Cross Fit

Mit nor­ma­ler Was­ser­gym­nas­tik hat die­ser Kurs nichts ge­mein­sam. Hier geht es zur Sa­che. Der Kurs ori­en­tiert sich am Cross-fit-kon­zept. Das be­inhal­tet har­tes Zir­kel­trai­ning ge­gen die Stopp­uhr, ei­ne Art frei­wil­li­ge Selbst­quä­le­rei. Im Flach­was­ser­be­cken des Sport­bads an der Els­ter hüp­fe, lau­fe und schwim­me ich mit und oh­ne Ge­rä­te in 90-Se­kun­den-in­ter­val­len nach An­wei­sun­gen der Trai­ne­rin Vic­to­ria Brill. Un­se­re Sport­ge­rä­te: ein bieg­sa­mer Stab mit dem be­zeich­nen­den Na­men Bo­dy­flex und ein Me­di­zin­ball mit drei Ki­lo­gramm Ge­wicht. Ko­or­di­na­ti­on und Schnel­lig­keit sind ge­fragt. Mit dem Bo­dy­flex-stab wa­ckeln, dass er schwingt, wäh­rend ich durchs brust­ho­he Was­ser jog­ge, ist gar nicht so leicht. Am En­de bin ich zu­frie­den, dass ich über­haupt durch­ge­hal­ten ha­be.

Fo­tos: Chris­ti­an Mod­la

Gar nicht so ein­fach: Trai­ne­rin Vic­to­ria Brill nutzt den bieg­sa­men Stab „Bo­dy­flex“, um die Kurs­teil­neh­me­rin­nen in Schwin­gung zu ver­set­zen.

Gleich­zei­tig zur Ru­he und ins Schwit­zen kom­men: Katrin Si­mi­li­en fühlt sich im Hot Yo­ga Kurs ein we­nig wie im Ur­laub in den Tro­pen.

Hoch hin­aus: Sicht­li­chen Spaß macht Katrin Si­mi­li­en der Kurs „Fit Jump“in der Tram­po­lin­hal­le.

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