Cha­os vor der kö­nig­li­chen Hoch­zeit

Teil­nah­me von Mar­kles Va­ter im­mer un­wahr­schein­li­cher

Leipziger Volkszeitung - - AUS ALLER WELT - VON BAR­BA­RA MUNKER

LON­DON/BER­LIN/RO­SA­RI­TO. Die Teil­nah­me von Braut­va­ter Tho­mas Mark­le an der Hoch­zeit des Jah­res wird im­mer un­wahr­schein­li­cher. Nach ei­nem Herz­in­farkt muss Mark­le laut ei­nem Me­dien­be­richt ope­riert wer­den – und droht des­halb die Hoch­zeit sei­ner Toch­ter end­gül­tig zu verpassen. Der Ein­griff soll­te noch am Mitt­woch statt­fin­den, wie das Us­pro­mi-por­tal „TMZ“be­rich­te­te. Die Ärz­te müss­ten bei der Ope­ra­ti­on ei­nen Ge­fäß­ver­schluss be­han­deln und mög­li­cher­wei­se ei­nen Stent ein­set­zen, teil­te der 73-Jäh­ri­ge dem­nach mit. Da­mit wür­de sei­ne Rei­se nach En­g­land zu Meg­hans Hoch­zeit mit Prinz Har­ry am Sonn­abend plat­zen, hieß es.

Mark­le soll den Herz­in­farkt erst vor et­wa ei­ner Wo­che er­lit­ten ha­ben. Am Mon­tag ha­be er wie­der Schmer­zen ge­habt und ein Kran­ken­haus auf­ge­sucht, schreibt „TMZ“. „Ich has­se den Ge­dan­ken, ei­nen der größ­ten Mo­men­te der Ge­schich­te zu verpassen und mei­ne Toch­ter nicht zum Al­tar zu füh­ren“, sag­te Mark­le. Vor­aus­set­zung für die Anreise sei aber, dass er ge­sund­heit­lich da­zu in der La­ge sei und sei­ne Ärz­te zu­stimm­ten. Dies ist nun wohl aus­ge­schlos­sen.

Trotz all des Tru­bels und Gla­mours der be­vor­ste­hen­den roya­len Hoch­zeit wünscht sich in Deutsch­land kaum je­mand ei­ne Mon­ar­chie zu­rück. 76 Pro­zent der Er­wach­se­nen wol­len we­der ein Kö­nigs­haus noch ei­nen Kai­ser in der Bun­des­re­pu­blik. Doch im­mer­hin je­der Neun­te (11 Pro­zent) spricht sich für ei­ne Mon­ar­chie aus, wie ei­ne re­prä­sen­ta­ti­ve Yougov-um­fra­ge im Auf­trag der Deut­schen Pres­se-agen­tur jetzt er­gab.

Der Um­fra­ge zu­fol­ge wol­len im­mer­hin 14 Pro­zent der Deut­schen die Hoch­zeit von Prinz Har­ry und Meg­han am Sonn­abend li­ve im Fern­se­hen an­schau­en.

Fo­to: dpa

Meg­han Mark­le hofft, dass ihr ge­sund­heit­lich an­ge­schla­ge­ner Va­ter doch noch zur Hoch­zeit kommt.

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