Um­welt­mi­nis­ter lobt Bmw­öko­sys­tem

Leipziger Volkszeitung - - LEIPZIG -

Wenn ein Mi­nis­ter ei­ne Au­to­fa­brik be­sucht, geht es in der Re­gel um die Fahr­zeu­ge. Sach­sens Um­welt­mi­nis­ter Tho­mas Schmidt (57, CDU) in­ter­es­sier­te sich ges­tern bei sei­ner Vi­si­te des Bmw-werks zwar auch für den Her­stel­lungs­pro­zess spe­zi­ell beim Stro­mer i3, bei dem vom Ein­satz der Ma­te­ria­li­en bis zur Ener­gie­Er­zeu­gung über vier Wind­kraft­rä­der auf Nach­hal­tig­keit ge­setzt wird. Doch ein be­son­de­res mi­nis­te­ri­el­les Au­gen­merk galt Fau­na und Flo­ra der Fa­b­rik.

„Wir ach­ten nicht nur auf die Fahr­zeug­pro­duk­ti­on, son­dern auch auf un­ser Um­feld und den Ein­klang mit der Na­tur“, sag­te Werk­lei­ter Hans-pe­ter Kem­ser (53). So wür­den zwei Mil­lio­nen Ho­nig­bie­nen jähr­lich 800 Ki­lo­gramm Ho­nig lie­fern. Auf über 500 000 Qua­drat­me­ter Grün­flä­chen wer­den zu­dem 40 Vo­gel­ar­ten und zahl­rei­che auch sel­te­nen In­sek­ten und Säu­ge­tie­ren ein Zu­hau­se ge­bo­ten.

Der Gast aus Dres­den lob­te die Ak­ti­vi­tä­ten. Ein viel­fäl­ti­ges Öko­sys­tem kom­me nicht nur Tie­ren und Pflan­zen zu­gu­te, „son­dern auch dem Wohl­be­fin­den der Men­schen, die hier ar­bei­ten“. In­dus­tri­el­le Pro­duk­ti­on müs­se nicht auf Kos­ten der Um­welt ge­hen, sag­te Schmidt, der einst in der Pflan­zen­pro­duk­ti­on in Hartmannsdorf tä­tig war.

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