Klein­gärt­ner ar­bei­ten gut mit Im­kern zu­sam­men

Zum Le­ser­brief „Ver­eins­vor­stand will kein Bie­nen­volk im Klein­gar­ten“vom 6. Ju­ni:

Leipziger Volkszeitung - - TIERLEBEN - Ralph Ba­ganz, Vor­sit­zen­der des Klein­gar­ten­ver­eins „An der Damm­stra­ße“e.v.

Um sei­ne per­sön­li­chen In­ter­es­sen durch­zu­set­zen, nimmt es Herr Will nicht ganz so ge­nau mit der Wahr­heit. Er schreibt ja schon: „Ich ha­be mich ent­schlos­sen….“

Lei­der hat er nicht ver­stan­den, dass das noch lan­ge nicht aus­reicht. Zu­nächst ist ei­ne Ge­neh­mi­gung des Vor­stan­des nö­tig. Erst dann ist es mög­lich, sich um die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Grund­la­gen und al­les was da­zu­ge­hört zu küm­mern. Ha­be ich das al­les zu­sam­men, dann und erst dann kann ich mir die Tie­re kau­fen.

In un­se­rem Ver­ein gibt es zwei, im Im­ker­ver­band or­ga­ni­sier­te Im­ker. Die­se ste­hen dem Ver­ein seit Jah­ren zur Sei­te und wer­den vom Ver­ein ak­tiv un­ter­stützt.

Da Herr Will am Vor­stand vor­bei ge­han­delt hat, hat er ge­gen sämt­li­che ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zu die­sem The­ma ver­sto­ßen. Den­noch war der Vor­stand ku­lant, in­dem er ihm an­bot, Kon­takt zu den Im­kern auf­zu­neh­men (er er­hielt auch die Te­le­fon­num­mern) – um sei­ne Bie­nen un­ter­zu­brin­gen und sein In­ter­es­se kund­zu­tun. Es wä­re si­cher­lich per­fekt: Die Bie­nen in gu­ten Hän­den, rings­um Fach­wis­sen. Was will er mehr? Doch sei­nen Kopf durch­set­zen und Vor­stand und Ge­set­ze igno­rie­ren – solch ein Ver­hal­ten „schreit“förm­lich nach Kon­se­quen­zen.

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