Kul­tur­er­be­sie­gel für Werk­bund­sied­lun­gen

Leipziger Volkszeitung - - KULTUR -

Werk­bund­sied­lun­gen der Jah­re 1927 bis 1932 in Deutsch­land, Ös­ter­reich, Po­len und der Tsche­chi­schen Re­pu­blik sol­len das Eu­ro­päi­sche Kul­tur­er­be-sie­gel er­hal­ten. Das ist das Ziel der Bun­des­län­der, wie die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz (KMK) ges­tern mit­teil­te. Deutsch­land wer­de in ei­nem nun an­ste­hen­den Be­wer­bungs­durch­gang ei­nen ent­spre­chen­den An­trag bei der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on ein­rei­chen.

Ein Ex­per­ten­gre­mi­um der KMK hat­te den von der Stadt Stutt­gart vor­ge­leg­ten län­der­über­grei­fen­den An­trag zur Vor­la­ge in Brüs­sel emp­foh­len. Die Werk­bund­sied­lun­gen ste­hen für da­mals ent­wi­ckel­te neue Wohn­kon­zep­te und sind Aus­druck ei­ner hel­len, re­form­ori­en­tier­ten Mo­der­ne. Zwi­schen 1927 und 1932 ent­stan­den sechs Werk­bund­sied­lun­gen in Stutt­gart, Br­no (Brünn), Wro­cław (Bres­lau), Zü­rich, Wi­en und Prag. Als In­iti­al­zün­dung gilt der Bau der Stutt­gar­ter Weis­sen­hof­sied­lung im Rah­men ei­ner Bau­aus­stel­lung des Deut­schen Werk­bun­des.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.