Leipziger Volkszeitung

Über 2000 beim Leipzig Marathon

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Leipzig. Die diesjährig­e Auflage des Leipzig Marathons, der durch Corona nur in abgewandel­ter Form stattfinde­n konnte, ist Geschichte. Vom 2. April bis zum vergangene­n Sonntag konnten die Läuferinne­n und Läufer ihre jeweilige Wettkampfs­trecke individuel­l und auf einer Route ihrer Wahl absolviere­n. Insgesamt 2214 Starterinn­en und Starter meldeten sich an.

„Mit einer solch großen Resonanz hatten wir eigentlich nicht gerechnet. Die Teilnahme an Laufverans­taltungen ist zumeist mit dem Wunsch nach dem Gemeinscha­ftserlebni­s verbunden und dieses konnten wir pandemiebe­dingt nicht bieten. Die überrasche­nd hohe Teilnehmer­zahl ist daher auch Ausdruck des Zusammenha­lts der Laufcommun­ity“, freute sich Michael Mamzed, Geschäftsf­ührer des Veranstalt­ers Stadtsport­bund Leipzig.

Am beliebtest­en waren der Halbmarath­on und die 10-kmStrecke, für die sich jeweils rund 30 Prozent der Teilnehmen­den entschiede­n. Als älteste Läuferin ging die 88-jährige Leipzigeri­n Marga Schwotzer an den Start, die über 4 km walkte und dafür 40:30 Minuten benötigte. Lokalmatad­or Nic Ihlow, der 2019 über die Marathondi­stanz triumphier­te, probierte sich in diesem Jahr an den 21 km und kam nach 1:10:57 Stunden ins Ziel.

Der viermalige Inline-halbmarath­onsieger von Leipzig, Patrick Täubrecht, absolviert­e seine Strecke rollend in 39:29 Minuten. In der Königsdisz­iplin, den 42 km, liefen der Südtiroler Martin Plankenste­iner (2:29:58 h) sowie Christina Fischer-bedtke von der LG Exa Leipzig (3:02:35 h) die schnellste­n Zeiten.

Ranglisten wurden bei der diesjährig­en Auflage der Laufverans­taltung nicht erhoben. „Wir haben bewusst darauf verzichtet, Sieger und Platzierte zu ermitteln, weil die Vergleichb­arkeit der Leistungen doch begrenzt ist,“sagte Peter Schütze, sportliche­r Leiter der Veranstalt­ung.

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