Schlach­ten

Lingener Tagespost - - EINBLICKE - Johl

Die Wurst auf Dei­nem Brot sieht nicht mehr aus wie ein Schwein oder ei­ne Kuh, denn das Fleisch, das wir es­sen, wird in vie­len Schrit­ten ver­ar­bei­tet. Meis­tens stammt es von ei­nem Tier, das von ei­nem Land­wirt ge­hal­ten wur­de. Manch­mal es­sen wir auch Fleisch von Tie­ren, die in der Na­tur ge­lebt ha­ben, wie Re­he oder Ha­sen.

Ein Land­wirt hat nicht nur ein Schwein, son­dern ganz vie­le, oft so­gar meh­re­re Hun­dert. Er füt­tert die Tie­re und küm­mert sich um sie, bis sie groß ge­nug sind, um ver­kauft zu wer­den. Dann wer­den sie mit ei­nem Last­wa­gen ab­ge­holt und zu ei­nem Schlacht­hof ge­fah­ren. Dort wer­den sie erst be­täubt, dann ge­tö­tet. Das nennt man Schlach­ten. An­schlie­ßend wird je­des Schwein in vie­le klei­ne Stü­cke ge­teilt, die un­ter­schied­lich ver­ar­bei­tet wer­den. Aus der Haut und den Kno­chen macht der Schlach­ter un­ter an­de­rem Ge­la­ti­ne, das für ei­ni­ge Le­bens­mit­tel ge­braucht wird. Ge­la­ti­ne fin­dest Du bei­spiels­wei­se auf der Zu­ta­ten­lis­te ei­ni­ger Sü­ßig­kei­ten. Aus Fleisch­stü­cken wer­den zum Bei­spiel Schnit­zel ge­macht oder die Wurst, die Du auf Dein Brot le­gen kannst.

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