Im Schul­ter­schluss

Lingener Tagespost - - LINGEN / WIETMARSCHEN - Von Tho­mas Pertz t.pertz@noz.de

Bei der künf­ti­gen Gestal­tung des Ener­gie­stand­or­tes Lin­gen sind die Spit­zen von Stadt, Land­kreis und RWE im Schul­ter­schluss – auch im wört­li­chen Sin­ne, wie beim Ge­spräch mit den Ver­tre­tern der Lan­des­re­gie­rung im In­fo­zen­trum des Ener­gie­kon­zerns deut­lich wur­de.

Das wird nicht oh­ne Ein­druck ge­blie­ben sein auf Nie­der­sach­sens Um­welt­mi­nis­ter Olaf Lies und Wirt- schafts­mi­nis­ter Bernd Al­t­hus­mann, der erst vor zwei Mo­na­ten dort zu Be­such war.

Die Re­gi­on starrt nicht wie das Ka­nin­chen auf die Schlan­ge auf das Jahr 2022, wenn das Kern­kraft­werk vom Netz geht. Statt­des­sen wird zum Bei­spiel längst im „Re­alla­bor Emsland“an den Mög­lich­kei­ten ge­tüf­telt, die die her­vor­ra­gen­de Strom- und Gas­netz­struk­tur am Ener­gie­stand­ort Lin­gen bie­tet. Und die­sem neue Per­spek­ti­ven er­öff­net.

Das al­les ist bis­lang noch viel Pa­pier. Aber deut­lich mehr und bes­ser als nur zu la­men­tie­ren.

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