Kanz­ler­fra­ge: CDU-Che­fin pocht auf Vor­schlags­recht

Kramp-Kar­ren­bau­er: Kei­ne Per­so­nal­de­bat­te

Lingener Tagespost - - VORDERSEITE -

BER­LIN/POTS­DAM Vor der Klau­sur des CDU-Bun­des­vor­stan­des hat Par­tei­che­fin An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er ei­ne Per­so­nal­de­bat­te um die Nach­fol­ge von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel zu­rück­ge­wie­sen. Es sei ihr Recht als Par­tei­che­fin, ei­nen Spit­zen­kan­di­da­ten vor­zu­schla­gen. „Das galt für al­le Vor­sit­zen­de der CDU, und das wird auch für mich gel­ten“, sag­te Kram­pKar­ren­bau­er der „Welt am Sonn­tag“.

Kramp-Kar­ren­bau­er be­kam für Ih­re Aus­sa­ge Un­ter­stüt­zung aus der Par­tei­spit­ze, so von Frak­ti­ons­chef Ralph Brink­haus. Der nie­der­säch­si­sche CDU-Chef Bernd Al­t­hus­mann sag­te, Kramp-Kar­ren­bau­er ha­be „un­zwei­fel­haft auch das ers­te Zu­griffs­recht“auf die nächs­te Kanz­ler­kan­di­da­tur. Die CDU-Spit­ze be­gann ges­tern in Pots­dam ei­ne zwei­tä­gi­ge Klau­sur und will dort ih­ren Kurs ab­ste­cken.

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