Wie war die Pre­mie­re beim SVM?

Lingener Tagespost - - EMSLANDSPORT -

Marcus Pi­os­sek, der beim 2:1 des SV Mep­pen in Aa­len erst­mals für die Ems­län­der auf

dem Platz stand: Ich bin mit dem Er­geb­nis na­tür­lich sehr zu­frie­den. De­niz Un­dav hat mit der letz­ten Ak­ti­on das Tor zum 2:1 ge­schos­sen. Wir muss­ten das Spiel auch ge­win­nen. Wir ha­ben es nur un­nö­tig span­nend ge­macht. Wir hat­ten in der ers­ten Halb­zeit al­les im Griff, hät­ten 2:0 oder so­gar 3:0 füh­ren müs­sen. Das ge­lingt uns aber nicht. Wir kas­sie­ren da­ge­gen nach ei­nem Ball­ver­lust im Mit­tel­feld das 1:1. Da­mit ho­len wir den Geg­ner un­nö­tig wie­der ins Spiel zu­rück. In der zwei­ten Halb­zeit war es zu­nächst aus­ge­gli­che­ner, aber ab der 60., 65. Mi­nu­te ha­ben wir schon wie­der ge­drückt. Das war ein ab­so­lut ver­dien­ter Sieg. Wie wa­ren Sie mit Ih­rer Leis­tung zu­frie­den?

Ich war froh, dass ich wie­der ge­spielt ha­be. Die letz­te Zeit war nicht ein­fach für mich. Ich den­ke, ich ha­be es ganz or­dent­lich ge­macht. Na­tür­lich fehlt mir noch ein biss­chen die Kraft. Aber die be­kom­me ich ja durch die Spie­le. Al­les in al­lem bin ich mit mei­ner Leis­tung zu­frie­den.

Wie lan­ge ha­ben Sie nicht mehr ge­spielt?

Ich glau­be, mein letz­tes Spiel von An­fang an war Mit­te No­vem­ber. Jetzt bin ich erst seit ein­ein­halb Wo­chen wie­der im Mann­schafts­trai­ning. Vor­her bin ich zwei Mo­na­te nur ge­lau­fen. Das merkt man na­tür­lich auf dem Platz. Das ist ei­ne ganz an­de­re Be­las­tung. Da­her bin ich mit mei­nem Auf­tritt zu­frie­den.

Wa­ren Sie über­rascht, dass Sie in der Start­elf ste­hen? Ich war mir nicht si­cher. Das kann man auch nicht sein. Die Mann­schaft hat schließ­lich ei­ne Wo­che vor­her ge­won­nen. Ich ha­be es erst am Sonn­tag er­fah­ren. Ich war na­tür­lich sehr froh. Ich ha­be vor­her im Trai­ning Gas ge­ge­ben. Wenn der Trai­ner mich auf­stellt, ver­su­che ich, mein Bes­tes zu ge­ben. Das will ich Wo­che für Wo­che ma­chen, um un­ser Ziel zu er­rei­chen.

Wie wich­tig ist der spä­te Sieg in Aa­len?

Das ist ein Rie­sen­schritt, denn es war ein Sechs-Punk­te-Spiel. Wir ha­ben ge­gen ei­nen di­rek­ten Kon­kur­ren­ten ge­spielt, den wir un­ten rein­drü­cken. Wir sind ein Stück weit nach oben ge­rückt. Des­we­gen war es ein sehr, sehr wich­ti­ger Sieg. Den soll­ten wir ge­nie­ßen. Jetzt geht es ge­gen Cott­bus wei­ter. Das ist wie­der ein di­rek­ter Kon­kur­rent. Den wol­len wir in Mep­pen auch schla­gen.

Ha­ben Sie Mit­leid mit dem Geg­ner, der wie­der ein­mal in letz­ter Mi­nu­te ei­nen Punkt ver­lo­ren hat?

Das ist na­tür­lich nicht schön für Aa­len. Aber wir sind Pro­fis. Wir müs­sen auf uns schau­en. Wir wol­len am En­de über dem Strich ste­hen. Des­we­gen sind es für uns wich­ti­ge Punk­te. Es ist egal, ge­gen wen wir die ho­len.

Foto: Scholz

Sei­ne Pre­mie­re beim SV Mep­pen fei­er­te Marcus Pi­os­sek.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.