Das Le­ben ver­än­dern

Lingener Tagespost - - LOKALES -

Dun­kel war’ ‘ s, der Mond schien hel­le …“, da­mit soll ge­sagt sein, dass für vie­le Lin­ge­ner Schluss ist mit Lus­tig. Der Fern­se­her soll­te ei­gent­lich zi­gPro­gram­me an­bie­ten und so die Vo­da­fo­neKun­den mit dem Wahn­sinn der „Glot­ze­rei“be­die­nen. Doch das scheint nicht im­mer zu klap­pen. „Wir se­hen schon lan­ge di­gi­tal fern“, wird Rieke er­zählt. Sie tut das eben nicht und steht jetzt vor ei­nem ab­so­lu­ten „Spar­pro­gramm“. Ganz hin­ten in der Fer­ne, auf dem Pro­gramm­platz Num­mer 105, ent­deckt sie dann doch et­was Ver­trau­tes: die Nach­rich­ten der ARD, et­li­che Hei­mat­sen­der bis hin zum Bay­ri­schen Rund­funk. ZDF, Arte und 3sat ha­ben sich ver­ab­schie­det, eben­so Vox mit sei­nen za­cki­gen Kri­mis und dem Mo­de­ma­cher Kret­sch­mer. Nun heißt es al­so die Ge­rät­schaft auf­rüs­ten mit ei­nem Re­cei­ver oder – das Le­ben ver­än­dern?“. Weg vom Fern­se­her – hin zum Buch, zu schö­nen Ge­dan­ken, Mu­se­en-Be­su­che, zur Lin­ge­ner Kunst­hal­le etc. „Al­les ist mög­lich, ich oder wir müs­sen es ein­fach nur tun“, stellt Rieke zö­ger­lich fest und be­ginnt, sich auf die­ses neue Le­ben zu freu­en.

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