Krea­ti­ves Ge­stal­ten in der Lin­ge­ner Al­ten Back­stu­be

„Of­fe­nes Ate­lier“geht in die zwei­te Run­de

Lingener Tagespost - - LINGEN / WIETMARSCHEN - Von Kat­ha­ri­na Schul­te

LIN­GEN Fre­de­ri­ke Mohs von der Al­ten Back­stu­be in Lin­gen und die Er­go­the­ra­peu­tin, All­tags­be­glei­te­rin und Wohn­be­treue­rin Birgit Voß von „Men­schen Do­mi­zil“sind er­neut ei­ne krea­ti­ve Ko­ope­ra­ti­on ein­ge­gan­gen. Ab Don­ners­tag, 14. Fe­bru­ar, heißt es in der Al­ten Back­stu­be: krea­tiv sein und schö­ne bun­te Wer­ke ge­stal­ten.

Be­reits im ver­gan­ge­nen Jahr gab es ein zwei­tä­gi­ges Pro­jekt, bei dem das krea­ti­ve Ge­stal­ten im Vor­der­grund stand. Aus der da­mals zwei­tä­gi­gen Ak­ti­on ist nun ein ganz­jäh­ri­ges Pro­jekt ent­stan­den, das bis Ja­nu­ar 2020 läuft. „Je­den zwei­ten Don­ners­tag im Mo­nat wer­den von 14 bis 17 Uhr im Ne­ben­raum der Al­ten Back­stu­be die Pin­sel und Kle­be­stif­te ge­schwun­gen“, freu­te sich Fre­de­ri­ke Mohs. Das Pro­jekt ist für Per­so­nen mit ei­ner psy­chi­schen Er­kran­kung oder ei­ner geis­ti­gen Be­hin­de­rung, die von „Men­schen Do­mi­zil“be­treut wer­den, und für Be­su­cher der Al­ten Back­stu­be. „Wir freu­en uns zu­dem auch im­mer wie­der über Men­schen, die ein­fach an der Al­ten Back­stu­be vor­bei­lau­fen und so an den künst­le­ri­schen Auf die zwei­te Run­de Nach­mit­ta­gen teil­neh­men. Je­der ist an den Nach­mit­ta­gen will­kom­men. Ei­ne An­mel­dung ist nicht er­for­der­lich“, be­tont Birgit Voß. An je­dem Don­ners­tag wird zu­dem ei­ne all­ge­mei­ne So­zi­al­be­ra­tung je­weils von 10 bis 11 Uhr und von 15 bis 16 Uhr an­ge­bo­ten. Das „Of­fe­ne Ate­lier“ist ei­ne Er­wei­te­rung der Frei­zeit­an­ge­bo­te von „Men­schen Do­mi­zil“.

„So­wohl ,Men­schen Do­mi­zil‘ als auch die Dia­ko­nie ha­ben Geld für Ma­te­ria­li­en bei­ge­steu­ert, so­dass die Teil­neh­mer für ge­rin­ge Ma­te­ri­al­kos­ten et­was Schö­nes bas­teln kön­nen“, er­klärt Voß: „Wir freu­en uns über ei­ne tol­le Zu­sam­men­ar­beit al­ler Be­tei­lig­ten.“Nie­man­dem wird hier vor­ge­schrie­ben, was ge­stal­tet wird. Es gibt ver­schie­de­ne Krea­tiv­plät­ze, so­dass die Teil­neh­mer gleich­zei­tig bun­te Bil­der ma­len, hä­keln ler­nen oder et­was bas­teln kön­nen. Am 14. Fe­bru­ar dreht sich al­les um Kar­ne­vals­mas­ken. „Falls je­mand kei­ne Lust auf die Gestal­tung ei­ner Mas­ke hat, kann er auch frei aus den vie­len an­de­ren An­ge­bo­ten wäh­len“, so die So­zi­al­ar­bei­te­rin. Das Krea­tiv­an­ge­bot wird vor­ab be­kannt ge­ge­ben.

„Wir freu­en uns auf ei­nen gro­ßen Zu­lauf. Der Um­gang ist im­mer sehr fa­mi­li­är und per­sön­lich, aber es gibt auch Rück­zugs­mög­lich­kei­ten. Man fühlt sich wie im ei­ge­nen Wohn­zim­mer“, freu­ten sich Fre­de­ri­ke Mohs und Birgit Voß. Die bei­den sind wei­ter­hin auf der Su­che nach neu­en Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern: „Ger­ne wür­de wir neue Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner für un­ser Pro­jekt ge­win­nen, und es darf je­der­zeit ger­ne Ma­te­ri­al bei uns ab­ge­ge­ben wer­den. Wir ho­len dies auch ab.“Bei Fra­gen kön­nen sich In­ter­es­sier­te ger­ne in der Al­ten Back­stu­be un­ter 0591 4666 oder im Bü­ro der Dia­ko­nie un­ter 0591 800410 mel­den.

Foto: Wil­fried Rog­gen­dorf

des „of­fe­nen Ate­lier“freu­en sich (v. l.) Fre­de­ri­ke Mohs und Birgit Voß.

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