PER­SÖN­LICH

Lingener Tagespost - - KULTUR - Foto: AFP

Hein­rich Bre­lo­er (Bild), Re­gis­seur, ist bei der Pro­duk­ti­on sei­nes Films „Brecht“fast an der Toch­ter des Dich­ters ge­schei­tert. Er ha­be im­mer wie­der mit Bar­ba­ra Brecht-Schall ver­han­delt, „was nicht leicht war“, sag­te der 76Jäh­ri­ge der „Augs­bur­ger All­ge­mei­nen“. Wahr­schein­lich ha­be sie ih­ren Va­ter, an dem sie sehr ge­han­gen ha­be, vor je­der Kri­tik be­schüt­zen wol­len. „Das ist ja ver­ständ­lich. Aber mein An­satz war: Ein Denk­mal wird le­ben­dig, kommt vom Po­dest, und man kann dem Men­schen Brecht be­geg­nen“, so der Re­gis­seur. Erst mit den En­ke­lin­nen Brechts sei das Pro­jekt mög­lich ge­we­sen. Sein Do­ku­dra­ma hat­te am Sams­tag auf der Ber­li­na­le Welt­pre­mie­re und ist am 27. März im Ers­ten zu se­hen. Die Brecht-Rol­le tei­len sich die Schau­spie­ler Tom Schil­ling und Burg­hart Klauß­ner.

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