Tor­tur de Fran­ce

Spek­ta­ku­lä­re Bild­wel­ten, die der­zeit in Düs­sel­dorf aus­ge­stellt wer­den, er­he­ben sie zum My­thos – und ein gran­dio­ses Es­say des fran­zö­si­schen Phi­lo­so­phen Ro­land Barthes aus dem Jahr 1956 deu­tet „la Tour“als Epos

L'Officiel Hommes Germany - - Inhalt -

Etap­pen-epos: „La Tour“in zeit­lo­sen Wor­ten und Bil­dern für die Ewig­keit. Von Ro­land Barthes

DDie Geo­gra­fie der Tour ent­spricht ganz und gar der epi­schen Not­wen­dig­keit der Prü­fung des Hel­den. Die Bo­den­ele­men­te und Bo­den­for­men sind per­so­ni­fi­ziert, denn ei­gent­lich misst sich der Mensch mit ih­nen, und wie in al­ler Hel­den­dich­tung kommt es dar­auf an, dass der Kampf zwi­schen gleich­ran­gi­gen Geg­nern statt­fin­det: Der Mensch muss al­so na­tu­ra­li­siert, die Na­tur ver­mensch­licht wer­den. Die Stei­gun­gen sind da­her „bö­se“, wer­den auf un­an­ge­neh­me oder mör­de­ri­sche „Pro­zent­sät­ze“re­du­ziert, und die Etap­pen der Tour, de­ren je­de der Ein­heit ei­nes Ro­man­ka­pi­tels ent­spricht (wo­bei es sich in der Tat um ei­ne epi­sche Dau­er han­delt, um ei­ne An­ein­an­der­rei­hung iso­lier­ter Kri­sen, nicht wie bei der tra­gi­schen Dau­er um die dia­lek­ti­sche Ent­fal­tung ein und des­sel­ben Kon­flikts), die Etap­pen al­so sind in ers­ter Li­nie phy­si­sche Per­sön­lich­kei­ten, nach­ein­an­der zu be­zwin­gen­de Fein­de, in­di­vi­dua­li­siert durch je­nes Ge­misch von Mor­pho­lo­gie und Moral, das die Na­tur im Epos aus­macht. Die Etap­pe ist „haa­rig“, „zäh“, „ver­dorrt“, „dor­nig“usw., al­les Ad­jek­ti­ve, die in den Be­reich exis­ten­zi­el­ler Ei­gen­schaf­ten ge­hö­ren und dar­auf hin­wei­sen sol­len, dass der Fah­rer we­ni­ger mit die­sem oder je­nem na­tür­li­chen Hin­der­nis als mit ei­nem wahr­haft exis­ten­zi­el­len, ei­nem sub­stan­zi­el­len The­ma zu kämp­fen hat, das den Ein­satz von Wahr­neh­mung und Ur­teils­kraft zu­gleich er­for­dert. […]

Die Etap­pe, die am meis­ten per­so­ni­fi­ziert wird, ist die des Mont Ven­toux. Die ho­hen Al­pen- oder Py­re­nä­en­päs­se blei­ben, so schwie­rig sie sein mö­gen, trotz al­lem Pas­sa­gen, wer­den als zu über­que­ren­de Ob­jek­te emp­fun­den; der Pass ist ein Na­del­öhr, nur schwer als Per­son zu den­ken. Der Ven­toux hin­ge­gen hat die Mas­si­vi­tät des Ber­ges, er ist ein Gott des Bö­sen, dem man Op­fer brin­gen muss. Als wah­rer Mo­loch, De­s­pot der Rad­fah­rer, ver­gibt er nie­mals den Schwa­chen, for­dert ein Über­maß an Leid als Tri­but. Schon von sei­ner Gestalt her ist der Ven­toux ent­setz­lich: Er ist kahl (laut L’equi­pe wie von tro­cke­ner Se­bor­r­hö be­fal­len), das Prin­zip des Tro­cke­nen selbst; sein ab­so­lu­tes Kli­ma (er ist viel eher ei­ne kli­ma­ti­sche Es­senz als ein geo­gra­fi­scher Raum) macht ihn zu ei­nem Ter­rain der Ver­damm­nis, zu ei­nem Ort der Prü­fung des Hel­den, gleich­sam zu ei­ner obe­ren Höl­le, in wel­cher der Fah­rer den Be­weis sei­ner Er­wählt­heit er­brin­gen wird: Er wird den Dra­chen be­sie­gen, sei es mit dem Bei­stand ei­nes Got­tes […], sei es durch ei­ne rein pro­me­t­hei­sche Hal­tung, die die­sem Gott des Bö­sen ei­nen noch här­te­ren Dä­mon ent­ge­gen­setzt […].

Die Tour be­sitzt al­so ei­ne wah­re homerische Geo­gra­fie. Wie in der Odys­see ist die Fahrt hier Rund­fahrt von ei­ner Prü­fung zur nächs­ten und zu­gleich to­ta­le Er­for­schung der Gren­zen der Welt. Odys­seus hat­te mehr­mals die Pfor­ten der Un­ter­welt er­reicht. Die Tour be­rührt an meh­re­ren Stel­len die au­ßer­mensch­li­che Welt: Auf dem Ven­toux, heißt es, hat man den Pla­ne­ten Er­de be­reits ver­las­sen, ist man un­be­kann­ten Ster­nen na­he. Dank ih­rer Geo­gra­fie ist die Tour al­so en­zy­klo­pä­di­sche Be­stands­auf­nah­me der mensch­li­chen Räu­me; und wenn man ein gleich­sam Vi­chy’sches Ge­schichts­mo­dell auf­grei­fen woll­te, so stellt die Tour je­nen Mo­ment des Über­gangs dar, in dem der Mensch die Na­tur stark per­so­ni­fi­ziert, um sie leich­ter be­wäl­ti­gen und sich bes­ser von ihr be­frei­en zu kön­nen.

Na­tür­lich fin­det der Renn­fah­rer Zu­gang zu die­ser an­thro­po­mor­phen Na­tur nur auf se­mi­rea­len We­gen. Im All­ge­mei­nen un­ter­hält die Tour ei­ne Ener­ge­tik des Spi­ri­tu­el­len. Die Kraft, über die der Fah­rer ver­fügt, um der Men­schen-er­de ent­ge­gen­zu­tre­ten, kann zwei Aspek­te an­neh­men: die Form, mehr ein Zu­stand als Elan, ein pri­vi­le­gier­tes Gleich­ge­wicht zwi­schen Mus­kel­qua­li­tät, Ver­stan­des- und Wil­lens­stär­ke, und den jump, ein ve­ri­ta­bler elek­tri­scher Strom­stoß, der man­che Göt­ter­lieb­lin­ge un­ter den Fah­rern durch­zuckt und sie über­mensch­li­che Ta­ten voll­brin­gen lässt. Der jump im­pli­ziert ei­ne über­na­tür­li­che Ord­nung, in wel­cher der Er­folg des Men­schen da­von ab­hängt, dass ein

DIE TOUR BE­SITZT EI­NE WAH­RE HOMERISCHE GEO­GRA­FIE WIE IN DER „ODYS­SEE“ IST DIE FAHRT EI­NE RUND­FAHRT

Gott ihm bei­steht: […] Es gibt ei­ne ab­sto­ßen­de Par­odie des jump, das Do­ping. Den Renn­fah­rer auf­zu­put­schen, ist eben­so ver­bre­che­risch, eben­so ruch­los wie der Ver­such, Gott nach­zu­ah­men; Do­ping heißt, Gott das Pri­vi­leg des Fun­kens zu steh­len. […]

Die Dy­na­mik der Tour prä­sen­tiert sich na­tür­lich als Kampf, doch als ein Tref­fen ei­gen­tüm­li­cher Art; dra­ma­tisch ist die­se Schlacht nur durch ih­re Ku­lis­se oder die Trup­pen­be­we­gun­gen, nicht ei­gent­lich durch ih­re Zu­sam­men­stö­ße. Wahr­schein­lich ist die Tour ei­ner mo­der­nen Ar­mee ver­gleich­bar, bei der es auf das Ma­te­ri­al und die Zahl de­rer, die es be­die­nen, an­kommt; sie kennt mör­de­ri­sche Epi­so­den, na­tio­na­le Tran­cen […], und der Held blickt der Prü­fung mit cä­sa­ri­scher Ge­las­sen­heit ent­ge­gen, ähn­lich der gött­li­chen Ru­he, die Hu­gos Na­po­le­on ei­gen war. […] Trotz­dem bleibt die ei­gent­li­che Kampf­hand­lung schwer fass­lich und er­gibt kei­ne Dau­er. Tat­säch­lich kennt die Dy­na­mik der Tour nur vier Ar­ten der Be­we­gung: füh­ren, ver­fol­gen, aus­bre­chen, zu­rück­fal­len. Füh­ren ist die här­tes­te, aber auch die über­flüs­sigs­te Hand­lung. Füh­ren heißt im­mer sich op­fern, ist rei­ner He­ro­is­mus, der viel eher ei­nen Cha­rak­ter be­wei­sen als ein Er­geb­nis si­chern soll; bei der Tour zahlt sich Be­herzt­heit nicht un­mit­tel­bar aus, son­dern wird ge­wöhn­lich durch kol­lek­ti­ve Tak­ti­ken ent­wer­tet. Ver­fol­gen hin­ge­gen ist im­mer ein biss­chen fei­ge und ein biss­chen hin­ter­häl­tig, ge­hört zu ei­nem Stre­ber­tum, das sich um Eh­re nicht schert. Pro­vo­kan­tes Ver­fol­gen über län­ge­re Zeit fällt ein­deu­tig in den Be­reich des Bö­sen (Schan­de über den Hin­ter­radsauger, der sich stän­dig im Wind­schat­ten hält). Aus­bre­chen ist ei­ne poe­ti­sche Epi­so­de, die ei­ne ge­woll­te, im üb­ri­gen ziem­lich wir­kungs­lo­se Ein­sam­keit il­lus­trie­ren soll (denn man wird fast im­mer wie­der ein­ge­holt), die aber Ruhm ein­bringt in dem Ma­ße, wie sie von ei­ner Art nutz­lo­ser Eh­re ge­tra­gen wird. Das Zu­rück­fal­len ist die Vor­form der Ka­pi­tu­la­ti­on; es ist im­mer schreck­lich, stimmt im­mer trau­rig wie ei­ne Schlap­pe: Auf dem Ven­toux wird das Zu­rück­fal­len manch­mal zur „hi­ro­shi­maar­ti­gen“Ka­ta­stro­phe. Die­se vier Be­we­gungs­ar­ten wer­den na­tür­lich dra­ma­ti­siert, flie­ßen ein in das em­pha­ti­sche Vo­ka­bu­lar der Kri­se; oft gibt ei­ne da­von bild­haft der Etap­pe ih­ren Na­men, gleich ei­nem Ro­man­ka­pi­tel. Die Rol­le der Spra­che ist hier un­er­mess­lich; sie lie­fert dem Er­eig­nis, das sonst un­greif­bar ist, weil es sich fort­wäh­rend in ei­ne Dau­er auf­löst, je­ne epi­sche Stei­ge­rung, die ihm Halt ver­leiht.

Die Tour hat ei­ne zwie­späl­ti­ge Moral: Rit­ter­li­che Ge­bo­te ver­mi­schen sich stän­dig mit bru­ta­len Ap­pel­len an das pu­re Er­folgs­stre­ben. Es ist ei­ne Moral, die kei­ne Wahl tref­fen kann oder will zwi­schen dem Lob der Auf­op­fe­rung und den sach­li­chen Not­wen­dig­kei­ten. Das Op­fer ei­nes Fah­rers für den Er­folg sei­ner Equi­pe, sei es aus ei­ge­nem An­trieb oder durch ei­ne Ent­schei­dungs­in­stanz (den sport­li­chen Lei­ter) er­zwun­gen, wird im­mer ge­lobt, aber auch im­mer kri­tisch er­ör­tert. Das Op­fer ist groß­mü­tig, edel, es be­zeugt ei­nen mo­ra­li­schen Reich­tum bei der Aus­übung des Mann­schafts­sports und ist zu­gleich des­sen gro­ße Recht­fer­ti­gung; doch es wi­der­spricht ei­nem an­de­ren, für die voll­stän­di­ge Le­gen­de der Tour eben­so not­wen­di­gen Wert: dem Rea­lis­mus. „Ge­füh­le ha­ben bei der Tour kei­nen Platz“, das ist das Ge­setz, wel­ches das In­ter­es­se an dem Spek­ta­kel wach­hält. Hier wird die rit­ter­li­che Moral als Ge­fahr ei­ner mög­li­chen Ma­ni­pu­la­ti­on des Schicksals emp­fun­den; die Tour hü­tet sich leb­haft vor al­lem, was auch nur dem An­schein nach im Vor­hin­ein den nack­ten, bru­ta­len Zu­fall des Kamp­fes be­ein­flus­sen könn­te. „Das

Ren­nen ist noch nicht ge­lau­fen“, die Tour ist ein Zu­sam­men­prall von Cha­rak­te­ren, man braucht ei­ne Moral des In­di­vi­du­ums, des ein­sa­men Kamp­fes ums Da­sein. […]

Doch die Tour ist auch ein Sport, sie ver­langt nach ei­ner Moral des Kol­lek­tivs. Das ist ein tat­säch­lich nie auf­ge­lös­ter Wi­der­spruch, der die Le­gen­de da­zu zwingt, das Op­fer stän­dig zu er­ör­tern und zu er­klä­ren, je­des Mal die Groß­mut ins Ge­dächt­nis zu ru­fen, auf der es be­ruht. Weil das Op­fer als sen­ti­men­ta­ler Wert emp­fun­den wird, muss man es un­ab­läs­sig recht­fer­ti­gen.

Der sport­li­che Lei­ter spielt da­bei ei­ne we­sent­li­che Rol­le: Er sorgt für die Ver­bin­dung zwi­schen dem Zweck und den Mit­teln, zwi- schen Ge­wis­sen und Prag­ma­tis­mus; er ist das dia­lek­ti­sche Ele­ment, das in sei­ner Zer­ris­sen­heit die Rea­li­tät des Bö­sen und des­sen Not­wen­dig­keit ver­eint. […] Die Ar­beit ist ge­nau ge­teilt: Für je­de Grup­pe von zehn Fah­rern braucht man ein rei­nes Hirn, das üb­ri­gens kei­ne Vor­rech­te ge­nießt, denn die In­tel­li­genz ist hier funk­tio­nal; ih­re Auf­ga­be be­steht nur dar­in, für die Öf­fent­lich­keit den stra­te­gi­schen Cha­rak­ter des Wett­be­werbs zu re­prä­sen­tie­ren: […]

Die in­tel­lek­tu­el­le Ver­mitt­lung zwi­schen der rei­nen Moral des Op­fers und dem har­ten Ge­setz des Er­folgs bringt ei­ne he­te­ro­ge­ne, zu­gleich uto­pi­sche und rea­lis­ti­sche Geis­tes­hal­tung zum Aus­druck, die aus Über­res­ten ei­ner sehr al­ten feu­da­len oder tra­gi­schen Ethik und neu­en, der Welt der to­ta­len Kon­kur­renz ei­gen­tüm­li­chen An­for­de­run­gen be­steht. In die­sem Zwie­spalt liegt die we­sent­li­che Be­deu­tung der Tour: Das kom­pli­zier­te Ge­misch zwei­er Ali­bis, des idea­lis­ti­schen und des rea­lis­ti­schen, er­laubt es der Le­gen­de, un­ter ei­nem Schlei­er der Wür­de und der Span­nung die öko­no­mi­schen De­ter­mi­nis­men un­se­res gro­ßen Epos per­fekt zu ver­hül­len.

Doch trotz all sei­ner Zwie­späl­tig­keit be­wirkt das Op­fer letzt­lich ei­ne Wie­der­kehr der Klar­heit, in­so­fern die Le­gen­de es un­ab­läs­sig auf ei­ne rein psy­cho­lo­gi­sche Be­reit­schaft zu­rück­führt. Was die Tour vor dem Un­be­ha­gen an der Frei­heit be­wahrt, liegt dar­in, dass sie de­fi­ni­ti­ons­ge­mäß die Welt von Cha­rak­ter­es­sen­zen ist. […] Die Tour ist ein Kon­flikt fest­ste­hen­der, si­che­rer Es­sen­zen mit un­si­che­rem Aus­gang. Die Na­tur und die Sit­ten, die Li­te­ra­tur und die Re­geln set­zen die­se Es­sen­zen nach und nach ins Ver­hält­nis zu­ein­an­der: Wie Ato­me rei­ben sie sich, ver­bin­den sie sich, sto­ßen sich ab, und aus die­sem Spiel wird das Epos. […]

Ich glau­be, dass wir nie ei­nem bes­se­ren Bei­spiel für ei­nen to­ta­len, al­so zwie­späl­ti­gen My­thos be­geg­net sind als der Tour. Als My­thos ist die Tour zu­gleich ex­pres­siv und pro­jek­tiv, rea­lis­tisch und uto­pisch. Sie ist Aus­druck und Be­frei­ung der Fran­zo­sen mit­tels ei­ner ein­zig­ar­ti­gen Fa­bel, in der die tra­di­tio­nel­len Phan­tas­men (Psy­cho­lo­gie der Es­sen­zen, Moral des Kamp­fes, Ma­gie der Ele­men­te und der Kräf­te, Hier­ar­chie zwi­schen Über­men­schen und Skla­ven) sich zu For­men von po­si­ti­vem In­ter­es­se ver­mi­schen, zum uto­pi­schen Bild ei­ner Welt, die sich durch das Schau­spiel ei­ner to­ta­len Durch­sich­tig­keit der Be­zie­hun­gen zwi­schen Mensch, Mensch­heit und Na­tur hart­nä­ckig zu ver­söh­nen sucht. Was auf der Tour au­ßer Kraft ge­setzt wird, ist die Ba­sis, sind die öko­no­mi­schen Mo­ti­ve, der letz­te Nut­zen der gan­zen Prü­fung, der Ge­ne­ra­tor ideo­lo­gi­scher Ali­bis. Trotz­dem ist die Tour ei­ne fas­zi­nie­ren­de na­tio­na­le Tat­sa­che, in­so­fern das Epos je­nen brü­chi­gen Mo­ment der Ge­schich­te zum Aus­druck bringt, in wel­chem der Mensch – wenn auch täp­pisch, hin­ters Licht ge­führt – den­noch auf sei­ne Wei­se hin­ter un­rei­nen Fa­beln ei­ne voll­kom­me­ne Über­ein­stim­mung zwi­schen sich, sei­ner Ge­mein­schaft und dem Uni­ver­sum er­ahnt.

Lin­ke Sei­te – Timm Kölln: Legs From The Pe­lo­ton / Mau­ricio So­ler Rech­te Sei­te – Phil­ipp Hym­pen­dahl: Cy­cling No 21 (Mont Ven­toux), 2013

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