Har­ley: Land wür­de för­dern

Märkische Allgemeine - - WIRTSCHAFT - Hlo

Pots­dam. Ei­ne Har­ley aus Bran­den­burg – war­um nicht? Seit der ame­ri­ka­ni­sche Mo­tor­rad­her­stel­ler Har­ley Da­vid­son Über­le­gun­gen öf­fent­lich ge­macht hat, we­gen der dro­hen­den Zöl­le auf USIm­por­te Tei­le der Pro­duk­ti­on nach Eu­ro­pa aus­zu­la­gern, bie­ten sich im­mer mehr Kom­mu­nen der Re­gi­on als Stand­ort an. Nach Ber­lin, Eisenhüttenstadt und Frank­furt (Oder) könn­te nun auch Bran­den­burg/Ha­vel sei­nen Hut in den Ring wer­fen. Wie be­rich­tet, for­dert das die ört­li­che SPD.

Die Lan­des­re­gie­rung je­den­falls wür­de ei­ne sol­che An­sied­lung un­ter­stüt­zen, soll­te das Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men aus Mil­wau­kee tat­säch­lich ei­nen mär­ki­schen Stand­ort ins Vi­sier neh­men. „Har­ley Da­vid­son ist ein sehr in­ter­es­san­tes Un­ter­neh­men. Wir wür­den das na­tür­lich mit un­se­ren Mög­lich­kei­ten för­dern“, sag­te ei­ne Spre­che­rin des Pots­da­mer Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums ges­tern der MAZ. Al­ler­dings sei un­klar, ob Har­ley Da­vid­son sei­nen Über­le­gun­gen Ta­ten fol­gen las­se. Bran­den­burg/ Ha­vel hät­te aus­rei­chend Flä­chen und zu­dem mit dem Ge­trie­be­bau­er ZF ei­nen po­ten­zi­el­len Zu­lie­fe­rer vor Ort. „Vom Know-how her wür­de das pas­sen“, so die Mi­nis­te­ri­ums­spre­che­rin.

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