Längs­ter Still­stand in den USA

Märkische Allgemeine - - POLITIK -

Wa­shing­ton. Der teil­wei­se Still­stand der Re­gie­rungs­ge­schäf­te un­ter US-Prä­si­dent Do­nald Trump ist jetzt der längs­te in der Ge­schich­te der Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Am Wo­che­n­en­de wur­de der bis­he­ri­ge Re­kord des 21 Ta­ge wäh­ren­den Shut­downs von 1995/1996 un­ter Prä­si­dent Bill Cl­in­ton ge­bro­chen. Die jet­zi­ge Haus­halts­sper­re hat­te am 22. De­zem­ber be­gon­nen – und ein En­de ist nicht in Sicht.

Grund für den Shut­down ist der Streit zwi­schen Trump und den De­mo­kra­ten über das vom Prä­si­den­ten ge­for­der­te Geld für den Bau ei­ner Mau­er an der Gren­ze zu Me­xi­ko. Da es des­halb nicht recht­zei­tig zur Ver­ab­schie­dung ei­nes Bud­get­ge­set­zes kam, kön­nen meh­re­re Mi­nis­te­ri­en nicht nor­mal ar­bei­ten.

Trump schrieb auf Twit­ter, die De­mo­kra­ten soll­ten zu­rück nach Wa­shing­ton kom­men, um dar­an zu ar­bei­ten, den Shut­down zu be­en­den und gleich­zei­tig der „schreck­li­chen hu­ma­ni­tä­ren Kri­se“an der Süd­gren­ze ein En­de zu set­zen. „Ich bin im Wei­ßen Haus und war­te auf euch!“, füg­te er hin­zu. Das jüngs­te Tref­fen bei­der Sei­ten hat­te Trump am Mitt­woch ab­rupt be­en­det. Zum Wo­che­n­en­de ver­lie­ßen vie­le Ab­ge­ord­ne­te und Se­na­to­ren Wa­shing­ton. Trump hat da­mit ge­droht, ei­nen na­tio­na­len Not­stand zu ver­hän­gen, soll­ten die De­mo­kra­ten bei ih­rer Li­nie blei­ben. Ei­ne sol­che Not­stands­er­klä­rung gä­be ihm weit­rei­chen­de Be­fug­nis­se.

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