An­na Loos: Kein bö­ses Blut mit Sil­ly

Märkische Allgemeine - - KULTUR -

Ber­lin. Sän­ge­rin An­na Loos (48) hält trotz ih­rer jüngst be­gon­ne­nen So­lo-Kar­rie­re ei­ne Rück­kehr zu Sil­ly nicht für aus­ge­schlos­sen. „Viel­leicht tref­fen wir uns ja in zwei Jah­ren oder in ei­nem und sa­gen: Jetzt ha­ben wir ei­ne Idee. Das wol­len wir zu­sam­men ma­chen“, sag­te Loos dem RBB-Sen­der ra­dio­Ber­lin 88,8. „Es gibt auch kei­nen Streit und kein bö­ses Blut.“Zwölf Jah­re lang war die Schau­spie­le­rin die Stim­me der Ber­li­ner Band. Am Frei­tag ist ih­re ers­te So­lo-Sing­le „Hier“er­schie­nen, das Al­bum „Werk­zeug­kas­ten“soll am 8. März auf den Markt kom­men.

Die Band Sil­ly hat­te im De­zem­ber über­ra­schend auf ih­rer In­ter­net­sei­te mit­ge­teilt, dass sie En­de 2019 mit zwei an­de­ren Sän­ge­rin­nen auf Tour geht: Ju­lia Nei­gel und An­Na R. (Ro­sen­stolz).

Sil­ly wur­de 1978 in Ost-Ber­lin ge­grün­det, war ei­ne der er­folg­reichs­ten Rock­grup­pen in der DDR und zählt heu­te zu den er­folg­reichs­ten Bands aus dem Os­ten Deutsch­lands. 1996 starb Sän­ge­rin Ta­ma­ra Danz mit 43 Jah­ren an Krebs. Zehn Jah­re spä­ter trat Schau­spie­le­rin An­na Loos die Nach­fol­ge an.

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