Haus­ding/rü­di­ger ge­win­nen Bron­ze

Märkische Oderzeitung Angerm‎ünde - - Vorderseite -

Edin­burgh. Was­ser­sprin­ger Patrick Haus­ding hat mit Lars Rü­di­ger Em-bron­ze vom Drei-me­ter-brett ge­won­nen. Den Sieg si­cher­te sich am Frei­tag das rus­si­sche Duo Jew­ge­ni Kus­net­sow und Il­ja Sacha­row.

Edin­burgh. Mit die­sem Hap­py End ei­ner bis da­hin so bit­te­ren EM hat­te Patrick Haus­ding nicht mehr ge­rech­net. „Ich ha­be ges­tern noch zu mei­ner Freun­din ge­sagt: „Mensch, das ist die elf­te EM, und zum ers­ten Mal ge­he ich oh­ne Me­dail­le nach Hau­se“, sag­te der Re­kord­eu­ro­pa­meis­ter nach Bron­ze im Syn­chron­sprin­gen vom Turm mit Lars Rü­di­ger und lä­chel­te. „Die Bron­ze­me­dail­le ist wirk­lich sehr wich­tig für uns.“Für den Olym­pia­zwei­ten von 2008 vom Turm war es sport­lich bei Wei­tem nicht der größ­te Kar­rie­re-er­folg, doch wie er die Me­dail­le er­reich­te, mach­te sie zu et­was Be­son­de­rem.

„Das war ein­fach ein Kampf die­se Wo­che“, be­schrieb Haus­ding sei­ne Zeit in Edin­burgh, nach­dem er sich mit Rü­di­ger am Frei­tag nur den rus­si­schen Sie­gern Jew­ge­ni Kus­net­sow und Il­ja Sacha­row so­wie dem bri­ti­schen

Ti­na Pun­zel wird nach Pat­zer Vier­te

Duo Jack Laug­her und Chris­to­pher Me­ars ge­schla­gen ge­ben muss­te.

Man sei mit dem Mot­to in den Wett­kampf ge­gan­gen, „wir ha­ben nichts zu ver­lie­ren“, sag­te der 22 Jah­re al­te Rü­di­ger, für den die EM das bis­he­ri­ge Kar­rier­ehigh­light ist. Haus­dings etat­mä­ßi­ger Syn­chron­part­ner Ste­phan Feck muss­te ver­zich­ten.

Der Ber­li­ner hat­te mit ei­ner Ober­schen­kel­zer­rung zu tun. „Wenn ein Glied in der Ket­te nicht funk­tio­niert – das war mein Ober­schen­kel – dann wirkt sich das auf den tech­ni­schen Teil aus“, er­klär­te Haus­ding

Nicht so gut lief es für Ti­na Pun­zel als Vier­te im Kunst­sprin­gen vom Ei­ner. „Ich woll­te vol­les Ri­si­ko ge­hen und den schwers­ten Sprung im gan­zen Wett­kampf zei­gen, da muss­te ich ein biss­chen Lehr­geld zah­len“, sag­te die Dresd­ne­rin. Als Vor­kamp­fers­te in die ent­schei­den­de Run­de ein­ge­zo­gen, lag sie nach zwei Durch­gän­gen noch auf dem ers­ten Platz, patz­te aber bei ih­rem Zwei­ein­halb-au­er­bachs­al­to im vor­letz­ten Durch­gang. Ih­re Ver­eins­kol­le­gin Loui­sa Stawc­zyn­ski lan­de­te auf Rang 11. (dpa/sid)

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