Auf ei­ne La­de­sta­ti­on kom­men 4,5 E-au­tos

Strom­an­bie­ter: In­fra­struk­tur ist nicht aus­ge­las­tet

Märkische Oderzeitung Angerm‎ünde - - Wirtschaft -

Mün­chen. In Deutsch­land kom­men der­zeit auf ei­ne öf­fent­lich zu­gäng­li­che La­de­sta­ti­on durch­schnitt­lich ge­ra­de ein­mal 4,5 rei­ne Elek­tro­au­tos. Da die Sta­tio­nen in der Re­gel meh­re­re La­de­punk­te hät­ten, könn­ten sie rein rech­ne­risch „knapp drei­mal so vie­le E-au­tos ver­sor­gen, wie in Deutsch­land be­reits an­ge­mel­det sind“, er­klär­te die Ge­schäfts­füh­re­rin von Eon Ener­gie Deutsch­land, Vic­to­ria Os­sad­nik. Der Strom­an­bie­ter hat­te die Zah­len des Kraft­fahr­bun­des­am­tes aus­ge­wer­tet. Dem­nach wa­ren zum Jah­res­an­fang in Deutsch­land knapp 54 000 rei­ne Elek­tro­au­tos zu­ge­las­sen, für die es bun­des­weit mehr als 12 000 La­de­sta­tio­nen gibt. Das „gän­gi­ge Vor­ur­teil“, es ge­be zu we­nig Sta­tio­nen, las­se sich nicht be­stä­ti­gen, er­klär­te Eon.

Bei den ab­so­lu­ten Zu­las­sungs­zah­len ist Bay­ern Spit­zen­rei­ter, dort roll­ten zu­letzt knapp 13 000 E-au­tos. Al­ler­dings muss­ten sich dort mehr Au­tos ei­ne La­de­sta­ti­on tei­len als z. B. in Meck­len­burg-vor­pom­mern – dort wa­ren gut 400 E-wa­gen un­ter­wegs. Ins­ge­samt liegt die Quo­te von E-au­tos in Deutsch­land im Schnitt bei ge­rin­gen 0,12 Pro­zent – Spit­zen­rei­ter der Städ­te ist Wolfs­burg, die Hei­mat des Egolfs, mit 0,46 Pro­zent. (AFP)

Fo­to: dpa/ Rolf Ven­nen­bernd

Man­gel: Die La­de­sta­tio­nen für Elek­tro­au­tos könn­te stär­ker fre­quen­tiert wer­den. Doch es feh­len die Fahr­zeu­ge.

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