Kri­sen­fes­ter Job

Märkische Oderzeitung Angerm‎ünde - - Brandenburg -

Je­den Tag Ak­ten wäl­zen und sich auch noch mit Leu­ten oder Fir­men her­um­är­gern, die kei­ne kor­rek­ten An­ga­ben ma­chen? Auf den ers­ten Blick er­scheint ein Job beim Fi­nanz­amt viel­leicht nicht so at­trak­tiv. Und schon gar nicht an­ge­sichts der vie­len Mög­lich­kei­ten, die sich jun­gen Leu­ten heu­te bie­ten.

An­de­rer­seits ist nach sie­ben Jah­ren an­hal­ten­der Wirt­schafts­kon­junk­tur vor­her­seh­bar, dass es ir­gend­wann auch mal wie­der nicht so gut auf dem Wirt­schafts- und Ar­beits­markt lau­fen könn­te. Und dann ha­ben vor al­lem die beim Staat an­ge­stell­ten Be­am­ten ei­nen kri­sen­si­che­ren Job. Doch wie macht man solch ei­nen Ge­dan­ken sei­nem Sohn oder sei­ner Toch­ter schmack­haft? Das dürf­ten sich an die­ser Stel­le si­cher vie­le El­tern fra­gen.

Viel­leicht mit der Über­le­gung, dass es ja ganz schön span­nend sein kann, Leu­ten auf die Sch­li­che zu kom­men, die den Staat be­hump­sen wol­len? Oder mit der Tat­sa­che, dass die Fi­nanz­be­am­ten nicht ge­ra­de zu den schlech­tes­ten Ver­die­nern im Land zäh­len. DIETRICH SCHRÖ­DER

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