Lok­füh­rer wol­len mehr Geld und mehr Ru­he­zei­ten

Märkische Oderzeitung Angerm‎ünde - - Wirtschaft -

Ber­lin. Die Ge­werk­schaft Deut­scher Lo­ko­mo­tiv­füh­rer (GDL) will in der Ta­rif­run­de 2018 mit der Deut­schen Bahn mög­lichst oh­ne Streik zu ei­nem Kom­pro­miss kom­men. Sie for­dert 7,5 Pro­zent mehr Geld bei zwei Jah­ren Ver­trags­lauf­zeit und prä­zi­se­re Ar­beits­zeit­re­geln. „Bei­de Sei­ten star­ten mit dem fes­ten Wil­len, im Ver­hand­lungs­we­ge zu ei­nem Er­geb­nis zu kom­men“, sag­te der Gdl-vor­sit­zen­de Claus We­sels­ky am Frei­tag.

Bahn-per­so­nal­vor­stand Mar­tin Sei­ler zeig­te sich zu­ver­sicht­lich, dass ei­ne Ei­ni­gung bald ge­lin­gen kön­ne. „Es ist un­se­re Ab­sicht, dass wir das mög­lichst vor Weih­nach­ten ab­schlie­ßen. Das ist sehr am­bi­tio­niert, aber aus un­se­rer Sicht mach­bar“, sag­te Sei­ler. Die GDL will die Re­geln für Ru­he­zei­ten zwi­schen den Schich­ten und Pau­sen für die rund 36 000 Mit­ar­bei­ter des Zug­per­so­nals kon­kre­ter fest­le­gen, wie We­sels­ky ver­deut­lich­te. Vie­le Ma­na­ger im Bahn­kon­zern ver­such­ten, die be­ste­hen­den Ta­rif­re­geln zur Ar­beits­zeit zu um­ge­hen. Das Zug­per­so­nal ar­bei­te rund um die Uhr und brau­che des­halb spe­zi­el­le Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen im Ta­rif­ver­trag. Die Ver­hand­lun­gen ge­hen bis zum 19. No­vem­ber wei­ter. (dpa)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.