Ge­ne­tisch be­ein­fluss­tes Schen­ken

Märkische Oderzeitung Angerm‎ünde - - Aus Aller Welt -

Frank­furt/main. Die Grö­ße ei­nes Ge­schenks kann laut Evo­lu­ti­ons­for­schern vom ge­ne­ti­schen Ver­wandt­schafts­grad ab­hän­gen. So mach­ten Groß­el­tern vä­ter­li­cher­seits we­ni­ger gro­ße Ge­schen­ke als die­je­ni­gen müt­ter­li­cher­seits, sag­te der Bio­lo­ge Axel Mey­er der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung“. „Denn die­je­ni­gen vä­ter­li­cher­seits kön­nen sich nicht ganz si­cher sein, dass sie wirk­lich ih­re leib­li­chen En­kel be­schen­ken“, so der For­scher. Die­se Faust­re­gel tref­fe fast im­mer zu. „Ge­ne­rell ist die So­li­da­ri­tät mit Ver­wand­ten, die ei­nem ge­ne­tisch ähn­lich sind, grö­ßer als die ge­gen­über Frem­den. Blut ist eben di­cker als Was­ser“, re­sü­mier­te Mey­er. (KNA)

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