Der Wirt­schaft geht es so gut wie nie

Märkische Oderzeitung Beeskow - - Leserbriefe -

Zu „Dann be­kom­men wir Schwie­rig­kei­ten“(Aus­ga­be vom 2. No­vem­ber):

Als es 2005 der Wirt­schaft gut ging, gönn­te der SPD-Alt­kanz­ler Schrö­der den Ar­beit­neh­mern „ei­nen or­dent­li­chen Schluck aus der Pul­le“. Heu­te geht es der Wirt­schaft so gut wie noch nie in der Ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik. Sie hat das höchs­te Brut­to­in­lands­pro­dukt al­ler EU-Län­der, liegt aber bei den Durch­schnitts­löh­nen auf Platz 12 und beim Min­dest­lohn auf Platz 6.

Wo bleibt da der Auf­stand der SPD? Von zwölf Eu­ro Min­dest­lohn z. B. könn­ten wie­der al­le von ih­rem Job le­ben. Die Wirt­schaft wird es über­le­ben, es wird eh al­les wie­der auf die Prei­se um­ge­legt. Dann geht‘s auch auf­wärts mit den Um­fra­gen. rü­di­ger lütt­ge alt­landS­Berg

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