Geld­se­gen für den Haus­halt

Märkische Oderzeitung Eisenhüttenstadt - - Vorderseite - Pflan­zen­schutz­dienst des Lan­des Ul­ri­ke Holz We­ber-rath IneS

Ei­sen­hüt­ten­stadt. Der Stadt­etat wird in die­sem Jahr vor­aus­sicht­lich mit ei­nem Plus ab­schlie­ßen. Statt ei­nem Über­schuss von 615 000 Eu­ro gibt es ein Plus von sat­ten 4,7 Mil­lio­nen Eu­ro.

An Wal­nuss­bäu­men hän­gen der­zeit oft schwar­ze Früch­te. Was es da­mit auf sich hat, er­frag­te

bei Ul­ri­ke Holz vom Lan­des­amt für Länd­li­che Ent­wick­lung, Land­wirt­schaft und Fl­ur­neu­ord­nung (LELF).

Frau Holz, war­um sind so vie­le Wal­nüs­se schwarz?

Die Ver­ur­sa­cher sind zu­meist die in­zwi­schen recht weit ver­brei­te­ten Wal­nuss­scha­len­flie­gen.

Wo kom­men die her?

Die zwei be­kann­ten Flie­gen­ar­ten sind aus Nord­ame­ri­ka ein­ge­schleppt wor­den.

Wie kommt es zur Schwarz­fär­bung?

Die Lar­ven der Wal­nuss­scha­len­flie­gen fres­sen in der grü­nen Scha­le der Früch­te. Da­durch ver­färbt sich die Scha­le schwarz und lässt sich nicht mehr vom Nuss­kern lö­sen. Der wä­re ess­bar, sieht aber un­an­sehn­lich aus.

Was hilft ge­gen die Schäd­lin­ge?

Bis­lang gibt es lei­der kaum ei­ne Mög­lich­keit, die Re­pro­duk­ti­on der Schäd­lin­ge wirk­sam ein­zu­däm­men.

Heißt das, es wird bei uns bald kei­ne Wal­nüs­se mehr ge­ben?

In Ver­su­chen sol­len jetzt Be­kämp­fungs­mög­lich­kei­ten ge­tes­tet wer­den.

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