Die ed­len Rüs­tun­gen der Sa­mu­rai

Märkische Oderzeitung Erkner - - Kultur -

Mün­chen. Un­ter dem Ti­tel „Sa­mu­rai“wird vom 1. Fe­bru­ar bis 30. Ju­ni in der Münch­ner Kunst­hal­le ein Über­blick über die Pracht des ja­pa­ni­schen Rit­ter­tums ge­bo­ten. Die Ex­po­na­te stam­men aus der Samm­lung des Ehe­paars Ann und Ga­b­ri­el Bar­bier-mu­el­ler. Die­ses hat in knapp 30 Jah­ren hoch­ka­rä­ti­ge Stü­cke wie Sa­mu­rai-rüs­tun­gen, Hel­me und Mas­ken, Pfer­de­aus­rüs­tun­gen und Waf­fen aus dem 7. bis 19. Jahr­hun­dert zu­sam­men­ge­tra­gen. Erst­mals wer­den die­se nun in Deutsch­land prä­sen­tiert.

Die Sa­mu­rai wa­ren Krie­ger, zähl­ten aber auch zur po­li­ti­schen Eli­te. Ih­ren My­thos um­ge­ben die Tu­gen­den Tap­fer­keit und Dis­zi­plin, Loya­li­tät und Selbst­auf­op­fe­rung. Aber auch Ver­rat, In­tri­gen und er­bar­mungs­lo­se Ge­walt wa­ren in ih­ren Rei­hen zu fin­den. Ih­re mit höchs­ter Hand­werks­kunst aus ed­len Me­tal­len und kost­ba­ren Stof­fen her­ge­stell­ten Rüs­tun­gen dien­ten nicht nur als wir­kungs­vol­le Schutz­pan­zer, son­dern stell­ten auch im­po­san­te Sta­tus­sym­bo­le dar. (KNA)

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