Zu­satz­bei­trä­ge der Kas­sen sol­len sin­ken

Märkische Oderzeitung Fürstenwalde - - Nachrichten -

Ber­lin. Die Zu­satz­bei­trä­ge in der ge­setz­li­chen Krankenversicherung (GKV) könn­ten im kom­men­den Jahr um 0,1 Pro­zent­punk­te auf durch­schnitt­lich 0,9 Pro­zent sin­ken. Zu die­sem Er­geb­nis kommt der GKV-Schät­zer­kreis in sei­ner am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­ten Pro­gno­se. Fest­ge­legt wird der durch­schnitt­li­che Zu­satz­bei­trags­satz auf Grund­la­ge der Schätz­er­geb­nis­se bis zum 1. No­vem­ber durch das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um.

Für 2019 wer­den Ein­nah­men von 231,1 Mil­li­ar­den Eu­ro er­war­tet. Die Aus­ga­ben dürf­ten auf 244,4 Mil­li­ar­den Eu­ro stei­gen. Die Dif­fe­renz müs­sen die Kas­sen über den Zu­satz­bei­trag aus­glei­chen, der je nach Kas­se un­ter­schied­lich sein kann.

Es gibt ei­nen all­ge­mei­nen Bei­trags­satz von 14,6 Pro­zent, der je zur Hälf­te von Un­ter­neh­men und Mit­ar­bei­ter ab­ge­gol­ten wird. Da­zu kommt der Zu­satz­bei­trag, den bis­her al­lein die Be­schäf­tig­ten tra­gen. Im Schnitt kommt 2018 aus der Kom­bi­na­ti­on ein Kas­sen­bei­trag von 15,6 Pro­zent zu­stan­de. Ab 2019 wird der Zu­satz­bei­trag zur Hälf­te vom Ar­beit­ge­ber ge­tra­gen. (AFP)

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