Ex-As­tro­naut: Gerst kommt spä­ter zu­rück

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Aus Aller Welt -

Mün­chen. Der miss­glück­te Start von zwei Raum­fah­rern zur Raum­sta­ti­on ISS wird sich nach An­sicht des frü­he­ren As­tro­nau­ten Ul­rich Wal­ter auf die Rück­kehr der der­zei­ti­gen ISS-Cr­ew zur Er­de aus­wir­ken. „Alex­an­der Gerst wird si­cher­lich noch ein­mal drei Mo­na­te län­ger da oben blei­ben“, sag­te Wal­ter am Don­ners­tag in Mün­chen. Der Pro­fes­sor für Raum­fahrt­tech­nik rech­net da­mit, dass Gerst und die zwei wei­te­ren Be­sat­zungs­mit­glie­der erst An­fang 2019 zu­rück­keh­ren kön­nen. Die Eu­ro­päi­sche Welt­raum­or­ga­ni­sa­ti­on Esa hat­te zu­vor er­klärt, es sei noch zu früh, über ei­ne mög­li­che Ver­län­ge­rung der Mis­si­on zu ent­schei­den.

Auch wenn bei­de Raum­fah­rer wohl un­ver­letzt blie­ben – die Lan­dung sei nicht un­ge­fähr­lich ge­we­sen, er­klär­te Wal­ter: „Das gro­ße Pro­blem ist die schnel­le Dre­hung, die­ses Tru­deln, weil das zu ei­ner Stö­rung des Gleich­ge­wichts­or­gans führt.“Das sei aber al­les im Vor­aus be­rech­net wor­den und sol­che Si­tua­tio­nen trai­nier­ten As­tro­nau­ten in ih­rer Aus­bil­dung. Die Cr­ew auf der ISS sei von der Er­de aus in­for­miert wor­den, teil­te die US-Raum­fahrt­be­hör­de Na­sa mit. (dpa)

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