Neu­es aus dem Dschun­gel­camp

Die 13. Staf­fel des Dschun­gel­camps ist an­ge­lau­fen – und die Quo­te schwä­chelt

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Vorderseite - Von Brit­ta Schul­te­janS

New South Wa­les.

Die 13. Staf­fel der RTL-Sen­dung Dschun­gel­camp ist wie­der auf Sen­dung, noch bis zum 26. Ja­nu­ar kön­nen die Fans mit ih­ren Stars mit­fie­bern und mit­ban­gen.

Ber­lin. Es ist wie­der Dschun­gel-Zeit bei RTL. „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“geht in die 13. Staf­fel. Die Quoten schwä­cheln – da­bei lie­fern die Kan­di­da­ten schon zu Be­ginn ge­nau das, was von ih­nen er­war­tet wird.

Trä­nen, Zi­cken­krieg, Le­bens­beich­ten am La­ger­feu­er: So star­te­te das RTL-Dschun­gel­camp in die 13. Staf­fel. Gab es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren im­mer wie­der Kri­tik, die Show sei lang­wei­lig ge­wor­den, die Kan­di­da­ten un­ter­ein­an­der zu har­mo­nisch, fährt die neue Ver­si­on der Sen­dung nun schon di­rekt zu Be­ginn groß auf.

Zu ver­dan­ken ist das vor al­lem der frü­he­ren „Ger­ma­ny‘s Next Top­mo­del“-Kan­di­da­tin Gi­se­le Op­per­mann. Die ihr zu­ge­dach­te Rol­le der jam­mern­den Heul­su­se füllt sie mit re­gel­rech­ter Hin­ga­be aus. Schon in der ers­ten Fol­ge am Frei­tag­abend sprach sie ihn schluch­zend, den be­rüch­tig­ten ti­tel­ge­ben­den Satz: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“. Sie woll­te in der ers­ten Prü­fung nicht über ei­ne wa­cke­li­ge Plan­ke vom Dach ei­nes Hoch­hau­ses aus zu ei­nem Si­gnal­knopf ba­lan­cie­ren.

Gi­se­le hat­te vor dem Start ins Dschun­gel­camp ver­spro­chen: „Ich bin rei­fer ge­wor­den.“Nicht nur auf Twit­ter freu­ten sich die Dschun­gel-Fans, dass sie das zu­min­dest in den ers­ten bei­den Fol­gen noch nicht zeig­te. An ih­rer zwei­ten Prü­fung schei­ter­te sie, weil sie wür­gen muss­te, als sie ei­ner Ma­de den Kopf ab­bei­ßen soll­te. Ih­re drit­te Dschun­gel-Prü­fung an Tag zwei zog sie dann

oh­ne Trä­nen durch und hol­te zur Über­ra­schung vie­ler fünf Ster­ne. Da­für brach sie in Trä­nen aus, als sie im Dschun­gel-Te­le­fon zwei flat­tern­de Fal­ter über­rasch­te. Das sei doch nun wirk­lich un­fair nach die­ser Prü­fung. Fol­ge­rich­tig wähl­ten die Zu­schau­er sie auch in die nächs­te Prü­fung.

Trotz Gi­se­le schwä­chel­ten die Quoten. Die Auf­takt­show ver­lor im Ver­gleich zum Vor­jahr gut 500 000 Zu­schau­er: 5,95 Mil­lio­nen

Men­schen wa­ren an den Bild­schir­men da­bei. Im Jahr 2018 wa­ren es noch 6,49 Mil­lio­nen ge­we­sen, im Jahr 2017 so­gar noch 7,36 Mil­lio­nen. Die zwei­te Fol­ge woll­ten so­gar noch 800 000 we­ni­ger Men­schen se­hen. 5,17 Mil­lio­nen wa­ren es am Sonn­abend.

Da­bei hat­te das Auf­takt-Wochenende in die­sem Jahr auch an­sons­ten ei­ni­ges zu bie­ten. SexPod­cas­te­rin Lei­la Lo­w­fi­re zeig­te sich nackt im Wei­her und ver­riet

ihr Beu­te­sche­ma: „Ich bin schon eher so‘n Cha­rak­ter­fi­cker. Mein Typ ist Goe­the. Wenn Goe­the heu­te noch le­ben wür­de, dann in mei­ner Va­gi­na.“

Gi­se­le (nicht nur Heul­su­se, son­dern auch ein­fühl­sa­mer Camp-Kum­mer­kas­ten) er­zähl­te, dass sie seit zehn Jah­ren eben­so un­sterb­lich wie un­glück­lich in ei­nen gu­ten Freund ver­liebt ist – und hör­te der Stim­me von Alf (Tom­mi Pi­per) zu, wie

sie von Sze­nen ei­ner Ehe be­rich­te­te. Sei­ne Frau ha­be ein Al­ko­hol­pro­blem, sag­te Pi­per. Er wol­le sie ver­las­sen, wenn er aus dem Camp kom­me und sich nichts ge­än­dert ha­be. We­nigs­tens er­fah­re sie es nicht per SMS oder aus der Zei­tung, wit­zel­ten Son­ja Ziet­low und Daniel Hart­wich, die mü­de und un­aus­ge­schla­fen wirk­ten. Viel­leicht noch der Jet­lag. Bei den bei­den ist noch deut­lich Luft nach oben. (dpa)

Foto: www.rtl.de/cms/sen­dun­gen/ich-bin-ein-star.html

Hart ge­prüft: Gi­se­le Op­per­mann muss­te ei­ni­ge ge­mei­ne Dschun­gel­prü­fun­gen über sich er­ge­hen las­sen. Als sie ei­ner Ma­de den Kopf ab­zu­bei­ßen soll, ver­geht ihr al­les.

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