Mil­lio­nen aus dem Tre­vi-Brun­nen

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Aus Aller Welt -

Rom.

Die Mün­zen aus dem rö­mi­schen Tre­vi-Brun­nen ge­hen künf­tig nicht mehr an die Ar­men­für­sor­ge der Ca­ri­tas. Ab 1. April sol­le nach dem Wil­len der Stadt­ver­wal­tung mit den Ein­nah­men un­ter an­de­rem die In­stand­hal­tung von Kul­tur­gü­tern fi­nan­ziert wer­den. Die Mün­zen, die von Tou­ris­ten nach ei­nem Brauch in den Alt­stadt­brun­nen ge­wor­fen wer­den, sum­mier­ten sich zu­letzt auf gut 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro jähr­lich.

Seit 2001 wa­ren auf Be­schluss des da­ma­li­gen Bür­ger­meis­ters Walter Vel­t­ro­ni die Mün­zer­trä­ge aus dem Tre­vi-Brun­nen und an­de­ren his­to­ri­schen Brun­nen Roms an die ört­li­che Ca­ri­tas ge­flos­sen. Im Bud­get der Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­ti­on mach­te dies zu­letzt rund 15 Pro­zent aus.

Bis­lang wur­den die Mün­zen re­gel­mä­ßig von Mit­ar­bei­tern des städ­ti­schen Was­ser­ver­sor­gers aus den Brun­nen ge­fischt und un­ter po­li­zei­li­cher Auf­sicht an die Ca­ri­tas über­ge­ben.(KNA)

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