Neue Apps la­den

Mac app sto­re oder aus dem web?

Mac Life Wissen - - Inhalt - Ma­cli­fe.de

So funk­tio­nie­ren Down­load und Up­date von Apps und Sys­tem auf dem Mac.

Wenn es dar­um geht, den Mac mit Soft­ware zu be­stü­cken, hat die gu­te al­te In­stal­la­ti­ons-dvd in­zwi­schen fast aus­ge­dient und wur­de vom Down­load-in­stal­ler er­setzt. Das ist gut so, denn der di­rek­te Be­zug von Soft­ware aus dem In­ter­net hat vie­le Vor­tei­le: Die Her­stel­ler kön­nen so schnel­ler neue Fea­tu­res und Feh­ler­be­he­bun­gen in ih­re In­stal­ler ein­bau­en und an die An­wen­der ver­tei­len. So kön­nen zum Bei­spiel Si­cher­heits­lü­cken schnel­ler ge­stopft wer­den. Beim La­den von Soft­ware gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten.

Mac App Sto­re ist der be­que­me Weg

Der na­he­lie­gends­te und be­quems­te Weg, auf dem Mac Soft­ware zu la­den und zu kau­fen, ist der of­fi­zi­el­le Mac App Sto­re. Das Sym­bol für den Sto­re ist im Dock im­mer leicht zu er­rei­chen. Ge­nau­so be­quem ist das Su­chen, Kau­fen und La­den von Apps, da der gan­ze Vor­gang ex­akt dem be­kann­ten Vor­bild itu­nes oder dem App Sto­re un­ter IOS gleicht. Wei­te­rer Vor­teil: Mit Ih­rer App­le-id sind Sie im Sto­re im­mer an­ge­mel­det, und Ih­re Zah­lungs­da­ten sind da­durch meist schon au­to­ma­tisch hin­ter­legt. Wenn Sie hin­ge­gen Soft­ware di­rekt beim Ent­wick­ler oder bei ei­nem Soft­ware­händ­ler im Web kau­fen, müs­sen Sie sich neu re­gis­trie­ren und für den Kauf Ih­re Zah­lungs­in­for­ma­tio­nen wie Pay­pal-kon­to­da­ten oder Kre­dit­kar­ten­num­mer neu ein­ge­ben.

Der Mac App Sto­re ist tief in ma­cos ver­an­kert und kann so­gar nach ei­ner pas­sen­den App su­chen und sie vor­schla­gen, wenn Sie ei­ne er­hal­te­ne Da­tei nicht öff­nen kön­nen. Ge­nau­so küm­mert er sich um Up­dates. Al­le ge­kauf­ten Apps blei­ben im Blick und be­nach­rich­ti­gen, wenn ein Up­date ver­füg­bar ist – ein­schließ­lich Os-x-soft­ware-up­dates. Sie kön­nen im Sto­re die Apps un­ter „Ge­kauf­te Ar­ti­kel“ein­zeln oder al­le auf ein­mal ak­tua­li­sie­ren. Per Sys­tem­ein­stel­lung kön­nen Sie ein­stel­len, dass der Mac au­to­ma­tisch

Wer mög­lichst viel aus sei­nem Mac her­aus­ho­len möch­te, braucht ei­ne Men­ge Soft­ware. Hier gibt es mit dem of­fi­zi­el­len Mac App Sto­re und dem di­rek­ten Down­load bei den Her­stel­lern oder an­de­ren Soft­ware-an­bie­tern ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Wir zei­gen die Vor- und Nach­tei­le und wie es si­cher klappt.

Up­dates lädt. Dann entfällt der Stress, sich selbst um Ak­tua­li­sie­rung der Apps küm­mern zu müs­sen.

Ge­nau­so leicht ist es, mit den ge­kauf­ten Apps auf ei­nen neu­en oder zwei­ten Mac um­zu­zie­hen. Ein­fach mit der App­le-id im Sto­re an­mel­den und die Apps la­den ist viel schnel­ler er­le­digt, als sie von di­ver­sen Web­sites wie­der la­den zu müs­sen.

Die Fes­seln des Mac App Sto­re

Doch auch der Di­rekt­kauf beim Ent­wick­ler oder im frei­en Web hat sei­ne Vor­tei­le. Ers­tens beim Preis. Der kann güns­ti­ger im Web aus­fal­len als im App Sto­re, da der Ent­wick­ler die feh­len­de Ab­ga­be an App­le di­rekt an den Kun­den wei­ter­ge­ben kann. Und selbst wenn der Preis beim Ent­wick­ler wie im App Sto­re gleich ist, kön­nen Sie mit Glück pro­fi­tie­ren, zum Bei­spiel wenn der Dol­lar güns­tig steht oder Ra­batt­ak­tio­nen beim Ent­wick­ler lau­fen. Zwei­tens ist die Aus­wahl im frei­en Web grö­ßer. Nicht al­le Ent­wick­ler las­sen sich auf die Re­strik­tio­nen oder fäl­li­gen Ab­ga­ben des of­fi­zi­el­len Ver­kaufs im Mac App Sto­re ein. Zu­dem schränkt App­le den Funk­ti­ons­um­fang der Apps durch Vor­ga­ben, die ei­gent­lich den Nut­zer schüt­zen sol­len, ein. Es ist al­so denk­bar dass ei­ne App im frei­en Web mehr kann als die App-sto­re-ver­si­on. Man­che Ent­wick­ler ha­ben aus die­sem Grund dem Mac App Sto­re so­gar den Rü­cken ge­kehrt und zie­hen die ei­ge­ne Soft­ware­dis­tri­bu­ti­on vor, wie kürz­lich die Far­ben­ver­wal­tungs-app Sip (http://si­papp.io).

Si­cher­heit be­ach­ten

Vie­le füh­len sich auf dem Mac si­cher vor Vi­ren und Schad­soft­ware. Tat­säch­lich stie­gen aber laut Mca­feel­abs die Mal­wa­re-atta­cken im letz­ten Jahr um über 700 Pro­zent. Da­her ist es gut, auf der Hut zu sein. Sie soll­ten Soft­ware nur von ver­trau­ens­wür­di­gen Her­stel­ler­sei­ten oder Dis­tri­bu­ti­ons­por­ta­len la­den, da­mit kei­ne Spio­na­ge- oder Schad­pro­gram­me auf dem Mac in­stal­liert wer­den. Zum Glück ist in OS X mit Ga­te­kee­per ein Schutz ein­ge­baut. Ga­te­kee­per warnt, so­bald Soft­ware, die we­der aus dem App Sto­re oder von ve­ri­fi­zier­ten Ent­wick­lern stammt, in­stal­liert wer­den soll. Als An­wen­der müs­sen Sie erst zu­stim­men, be­vor der In­stal­ler dann aus­ge­führt wird. Das ver­hin­dert, dass Soft­ware un­auf­fäl­lig im Hintergrund in­stal­liert wird, die dann Scha­den an­rich­tet. Grund­sätz­lich schüt­zen Sie sich, wenn Sie nur di­rekt beim Her­stel­ler oder Soft­ware­dis­tri­bu­tor la­den und zum Bei­spiel nicht Links aus E-mails fol­gen, die Spam sein könn­ten.

Fa­zit: Bei­des nut­zen

Die Si­cher­heit und der Kom­fort bei Soft­ware aus dem of­fi­zi­el­len Mac App Sto­re sind ein Vor­teil, den Sie nut­zen soll­ten. Gleich­zei­tig lohnt es sich oft, sich im frei­en Web nach Apps um­zu­se­hen. Hier ist aber auf die Si­cher­heit beim In­stal­lie­ren zu ach­ten. 

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.