Ma­cos Sierra vom Usb-stick in­stal­lie­ren

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So er­stel­len Sie ein start­fä­hi­ges In­stal­la­ti­ons­me­di­um

Wie in­stal­liert man ma­cos oh­ne funk­tio­nie­ren­des Start­vo­lu­me und oh­ne In­ter­net? Bau­en Sie sich doch aus dem Sierra-in­stal­ler und ei­nem Usb-stick ein start­fä­hi­ges In­stal­la­ti­ons­me­di­um für den Not­fall. Wir zei­gen, wie das geht.

Braucht man heu­te wirk­lich noch ei­nen Usbstick als In­stal­la­ti­ons­me­di­um? Der Down­load von ma­cos Sierra aus dem App Sto­re ist ei­ne be­que­me Sa­che. Man be­kommt im­mer die ak­tu­el­le Ver­si­on, muss die Da­ten nicht zwi­schen­la­gern und kann das Sys­tem je­der­zeit in­stal­lie­ren. Not­falls star­tet man den Mac von der Wie­der­her­stel­lungs­par­ti­ti­on und legt los. So weit die Th eo­rie. Die Pra­xis ver­läuft lei­der nicht im­mer so ide­al. Ist die Ver­bin­dung zum In­ter­net oder zum App Sto­re un­ter­bro­chen, ist der Down­load ein­fach nicht mehr mög­lich. Auch wenn man un­ter­wegs mit dem Macbook über das Han­dy surft, sieht man im Not­fall schnell alt aus. Das mo­bi­le Da­ten­vo­lu­men ei­nes durch­schnitt­li­chen Mo­bil­funk­ver­trags ist dem fast 5 Gi­ga­byte gro­ßen Down­load des Sierra-in­stal­la­ti­ons­pro­gramms schlicht nicht ge­wach­sen. Vie­le Ho­tel-wlans sind da nicht we­sent­lich bes­ser. Au­ßer der Be­schaf­fung kann auch die In­stal­la­ti­on pro­ble­ma­tisch sein. Man braucht auf je­den Fall ein start­fä­hi­ges Vo­lu­me. Ist die in­ter­ne Fest­plat­te de­fekt, ist vi­el­leicht nicht ein­mal der Start von der Wie­der­her­stel­lungs­par­ti­ti­on mög­lich. Ha­ben Sie die Fest­plat­te ge­ra­de aus Al­ters- oder Platz­grün­den aus­ge­tauscht, ist die Ret­tungs­par­ti­ti­on di­rekt nach dem Ein­bau noch gar nicht vor­han­den. Wer dann kein ex­ter­nes Lauf­werk mit start­fä­hi­gem Sys­tem griff­be­reit hat, schaut in die Röh­re.

Usb-stick für den Not­fall

Ei­ne sim­ple und preis­güns­ti­ge Lö­sung für all die­se Pro­ble­me ist ein start­fä­hi­ger Usb-stick, be­stückt mit den In­stal­la­ti­ons­da­ten für ma­cos Sierra. Von ihm lässt sich der Mac je­der­zeit boo­ten und mit ei­nem fri­schen Sys­tem ver­se­hen. Man kann auch schnell von ei­nem Mac zum nächs­ten ge­hen, um bei Be­darf meh­re­re In­stal­la­tio­nen hin­ter­ein­an­der durch­zu­füh­ren. Der Stick passt zu­dem lo­cker mit in die Macbook-ta­sche, um Ih­nen im Fall der Fäl­le un­ter­wegs zu hel­fen.

Seit App­le kei­ne Sys­tem­me­di­en mehr ver­kauft, muss man sich selbst küm­mern. Ein start­fä­hi­ger Usb-stick lässt sich mit we­nig Auf­wand aus dem In­stal­la­ti­ons­pro­gramm für ma­cos bas­teln. Da­für brau­chen Sie ne­ben ei­nem 8 Gi­ga­byte gro­ßen USB- Stick le­dig­lich das be­sag­te Pro­gramm aus dem App Sto­re, das Fest­plat­ten­dienst­pro­gramm, die Ter­mi­nal­app und – je nach Mac-mo­dell – et­wa ei­ne hal­be bis ei­ne St­un­de Zeit. Al­les Wei­te­re be­schrei­ben wir Schritt für Schritt in den un­ten ste­hen Work­shops, die auch von we­ni­ger er­fah­re­nen Mac-an­wen­der lo­cker zu be­wäl­ti­gen sind.

Als Al­ter­na­ti­ve kön­nen Sie Sierra na­tür­lich auch auf nor­ma­lem Weg auf ei­ner ex­ter­nen Fest­plat­te in­stal­lie­ren und dann den ma­cos-in­stal­ler dar­auf ko­pie­ren. Doch selbst ei­ne 2,5-Zoll-plat­te be­deu­tet auf Rei­sen mehr Ge­päck und mehr Strom­ver­brauch als ein...

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