„Dank­bar“für Ver­schie­bung

MacBIBEL - - APPLE-HARDWARE - Se­bas­ti­an Schack

Na­tür­lich ist es im­mer är­ger­lich wenn ein Pro­dukt­start ver­scho­ben wer­den muss. Und zwar für al­le Be­tei­lig­ten. Für mich als Kun­den war es är­ger­lich, war­ten zu müs­sen. Noch är­ger­li­cher war es, nicht zu wis­sen, wie lan­ge ich denn wohl war­ten muss. Min­des­tens ge­nau so är­ger­lich war die Ver­schie­bung aber auch für App­le. Denn ge­ra­de in der Vor­weih­nachts­zeit tut je­der Tag, an dem nicht ver­kauft wer­den kann, dop­pelt weh. Ganz ab­ge­se­hen von Kü­beln von Spott, die über App­le aus­ge­gos­sen wur­den. Ein Stück si­cher­lich zu Recht. Aber an­de­rer­seits: Ist es nicht ge­nau das, was wir von ei­ner Fir­ma wie App­le er­war­ten? Da wur­de ein Pro­blem er­kannt und man hat sich die Zeit ge­nom­men, es zu be­he­ben, be­vor man die Air­pods aus­ge­lie­fert hat. Man hät­te sich auch da­für ent­schei­den kön­nen, den Weih­nachts­ver­kauf mit­zu­neh­men und wis­sent­lich ein man­gel­haf­tes Pro­dukt aus­zu­lie­fern. Und dann dar­auf zu hof­fen, dass das mög­lichst we­ni­gen Kun­den auf­fällt und de­ren Ge­rä­te dann in ein paar Wo­chen oder Mo­na­ten ge­gen Air­pods ei­ner neu­en Char­ge zu tau­schen. App­le hat sich für den sau­be­re­ren Weg ent­schie­den.

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