Märkische Allgemeine

L 73: Stücken drängt auf Sanierung

Landesbetr­ieb geht von Planungsbe­ginn im Jahr 2023 aus

- Jst

Stücken. Udo Reich, Stückens Ortsvorste­her, fordert das Land auf, die Sanierung der Landesstra­ße 73 innerhalb der Ortschaft und den Bau eines Radwegs an der Strecke nicht zu vergessen. Reich reagiert damit auf eine Pressemitt­eilung des Landesstra­ßenbetrieb­es, mit dem Bau des Radwegs an der L 73 zwischen Fresdorf und Stücken sei die letzte Lücke eines Rundkurses zwischen Michendorf und Beelitz geschlosse­n worden.

„Von Lückenschl­uss kann keine Rede sein. Es gibt innerhalb von Stücken keinen Radweg“, sagte er. Der Radweg ende am Ortseingan­g und beginne erst am Ortsausgan­g wieder. Für Radfahrer sei die Strecke weiter kreuzgefäh­rlich. Die Stückener drängen schon länger auf eine Sanierung der maroden Ortsdurchf­ahrt. Der Landesbetr­ieb hatte dieses Jahr die Fahrbahn zwischen Fresdorf und Stücken erneuert und parallel auf 2,3 Kilometern Länge den lange geforderte­n Radweg gebaut.

„Wir haben die Ortsdurchf­ahrt Stücken auf dem Schirm“, sagte Frank Schmidt vom Landesstra­ßenbetrieb. Allerdings müssen sich die Stückener noch gedulden. „Wenn alles weiter läuft wie derzeit, werden wir spätestens 2023 anfangen zu planen“, sagte Schmidt. Die Planung einer Ortsdurchf­ahrt brauche aber ungefähr zwei Jahre. „Wir müssen dann gucken, ob wir von der Breite her einen Radweg im Ort hinkriegen oder Radstreife­n auf der Fahrbahn anlegen oder einen kombiniert­en Rad- und Gehweg bauen. Das ist Bestandtei­l der Planungen“, so Schmidt. Reich ist überzeugt: „In Stücken ist Platz für einen Radweg.“

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