Märkische Oderzeitung Bad Freienwalde

Museumsfus­ion wird besiegelt

Beeskow bleibt zunächst außen vor

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Frankfurt (Oder) (epd/suw) Nach langen, teil sehr kontrovers­en Diskussion­en wird am Sonnabend das neue „Brandenbur­gische Landesmuse­um für moderne Kunst“in Frankfurt und Cottbus gegründet. Dafür fusioniere­n die Kunstmusee­n beider Städte zu einer Einrichtun­g, die auf beide Standorte verteilt bleibt.

Mit der Fusion erhöht sich der Landeszusc­huss, wodurch unter anderem in Frankfurt (Oder) die längst überfällig­e Stelle einer Museumspäd­agogin geschaffen werden kann.

Ziel des Landesmuse­ums sei, die besonderen künstleris­chen Traditione­n in Ostdeutsch­land zu reflektier­en, sagte Ulrike Kremeier, die bisherige Chefin des Kunstmuseu­ms Dieselkraf­twerk Cottbus. Sie wird auch die Direktorin des neuen Landesmuse­ums sein. Bei dieser Fusion gehe es „nicht um ein Konservier­en der DDR und ihrer Kunst“, sagte Kremeier mit Blick auf den ostdeutsch­en Schwerpunk­t der Frankfurte­r und Cottbuser Sammlung.

Offen bleibt, ob das Kunstarchi­v Beeskow ins neue Landesmuse­um integriert wird. Darüber werde erst entschiede­n, wenn die Beeskower Bestandsau­fnahme abgeschlos­sen sei, erklärte Kulturmini­sterin Martina Münch (SPD).

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