Scheu­er: Tem­po­li­mit ist über­flüs­sig

Der Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter will statt­des­sen ei­ne bes­se­re Ver­kehrs­len­kung.

Märkische Oderzeitung Beeskow - - VORDERSEIT­E - Dot/ub

Ber­lin.

Nach dem ge­schei­ter­ten Vor­stoß im Bun­des­rat hat Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er ein Tem­po­li­mit auf deut­schen Au­to­bah­nen er­neut als über­flüs­sig be­zeich­net. „Mei­ne Po­li­tik ist nicht Limit, Ver­bot, Ver­zicht, son­dern Ei­gen­ver­ant­wor­tung. Man kann es auch Frei­heit zur ei­ge­nen Ent­schei­dung nen­nen“, sag­te der CSU-MANN die­ser Zei­tung.

Deutsch­land ha­be ein funk­tio­nie­ren­des Sys­tem. Wis­sen­schaft­lich sei das über Jah­re hin­weg be­glei­tet wor­den. „Es wur­de fest­ge­stellt, dass die Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit auf deut­schen Au­to­bah­nen 117 km/h ist“, sag­te Scheu­er. Ein Drit­tel der Au­to­bahn­ki­lo­me­ter sei mit ei­nem Tem­po­li­mit ver­se­hen.

Der Bun­des­rat hat­te zu­vor ei­nen Vor­schlag für ei­ne ein­heit­li­che Höchst­ge­schwin­dig­keit zu­rück­ge­wie­sen, was ganz im Sin­ne der CSU ist. Die Par­tei hat­te An­fang Fe­bru­ar die Kam­pa­gne „Tem­po­li­mit? Nein, Dan­ke“ge­star­tet, die laut Home­page schon mehr als 200 000 Un­ter­stüt­zer hat. Bes­ser als ein Tem­po­li­mit ist laut Scheu­er, „mit ei­ner di­gi­ta­len und in­tel­li­gen­ten Ver­kehrs­len­kung zu ar­bei­ten, wie wir es be­reits ma­chen“. Er wol­le weg von der „Blech­schild­de­bat­te“. „Ich wür­de mich freu­en, wenn wir uns über Ver­kehrs­si­cher­heit und Kli­ma­schutz kom­ple­xer un­ter­hal­ten wür­den.“

Die Deut­sche Um­welt­hil­fe kri­ti­sier­te das Nein des Bun­des­rats zum Tem­po­li­mit. Es sei ei­ne Chan­ce ver­ge­ben wor­den, um das Kli­ma zu schüt­zen.

Andre­as Scheu­er gibt ger­ne Gas. Ob auf der Au­to­bahn, beim Bob­by­car-du­ell mit For­mel-1-welt­meis­ter Ni­co Ros­berg oder im ICE. Das ist auch im In­ter­view so, zu dem der CSU-MANN ins Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um ge­la­den hat. An ei­nem zehn Me­ter lan­gen Holz­tisch und ver­sun­ken in ei­nen schwar­zen Le­der­ses­sel ver­quickt der 45-Jäh­ri­ge sei­ne The­men mit­ein­an­der. Er springt von der Bahn über die Di­gi­ta­li­sie­rung hin zum Rad­ver­kehr und biegt dann auf die Au­to­bahn ab. Und bei all dem be­sitzt er die Fä­hig­keit des Mul­ti­tas­king. Sein Pres­se­spre­cher zeigt ihm al­le 20 Mi­nu­ten die Nachrichte­n auf dem Smart­pho­ne, die Scheu­er mit ei­nem zu­frie­de­nen Ni­cken ei­ner­seits oder ei­nem kri­ti­schen „Hmm“an­de­rer­seits quit­tiert. Nur bei ei­nem The­ma ge­rät der Mo­tor ins Stot­tern: bei der Pkw-maut.

Herr Scheu­er, wie ha­ben Sie die­se Wo­che die Nach­richt von An­ne­gret Kramp-kar­ren­bau­ers Rück­tritt auf­ge­nom­men?

Es war ein Pau­ken­schlag. Wir müs­sen in der De­bat­te jetzt aber auf­pas­sen. Als Uni­on brau­chen wir ei­nen kla­ren Fahr­plan. Wir müs­sen jetzt Grund­satz­fra­gen klä­ren. Es geht da­bei so­wohl um die har­te Ab­gren­zung zur AFD, aber auch zu den Lin­ken. Jetzt ver­sucht je­der, an der Uni­on zu zer­ren. Deutsch­land braucht ei­ne sta­bi­le CDU. Auch für die Ar­beit in der Gro­ßen Ko­ali­ti­on.

Muss da­zu aber nicht die Kanz­ler­kan­di­da­ten­fra­ge mög­lichst schnell ge­klärt wer­den?

Man muss die­sen Pau­ken­schlag si­cher erst al in den Gre­mi­en ver­ar­bei­ten. Al­les auf Per­so­nal­de­bat­ten zu re­du­zie­ren, wä­re falsch. Zu­erst müs­sen die stra­te­gi­schen und struk­tu­rel­len Fra­gen ge­klärt wer­den. Den­noch ver­ste­he ich auch, dass man von au­ßen in die­ser schnell kom­mu­ni­zie­ren­den Welt ein Ge­sicht zu der Stra­te­gie ha­ben möch­te.

Wel­ches Ge­sicht wür­den Sie sich denn wün­schen?

Wir klä­ren erst mal die Grund­satz­fra­gen. Da­zu ge­hört auch, dass wir The­men an­pa­cken, die ge­scho­ben wur­den. Es geht da­bei um Fra­gen zwi­schen Jung und Alt, Ost und West, Stadt und Land. Der Zu­sam­men­halt un­se­res Lan­des ist im Zen­trum – mit ei­ner star­ken Uni­on. Neh­men wir das Bei­spiel Lau­sitz und Koh­le­aus­stieg. Wir ha­ben uns sehr lan­ge Ge­dan­ken über die Struk­tur­po­li­tik ge­macht, und es wer­den Mil­li­ar­den in die­se Re­gio­nen ge­steckt. Den­noch hat die AFD bei der Land­tags­wahl in Sach­sen ex­or­bi­tant gut ab­ge­schnit­ten. Wir müs­sen den Leu­ten al­so bes­ser zei­gen, was wir ma­chen, und dass wir uns für sie stark ma­chen.

Sie spre­chen die Un­ter­schie­de zwi­schen Stadt und Land an. Bei der Mo­bi­li­tät zei­gen sich die­se ganz be­son­ders …

Des­halb will ich neue Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen, wie wir Mo­bi­li­tät und Lo­gis­tik künf­tig in­tel­li­gent steu­ern. Ich wä­re zum Bei­spiel da­zu be­reit, ein Pi­lot­pro­jekt mit ei­ner Stadt zu ma­chen, wo wir ei­ne U-bahn um­bau­en und ei­ne spe­zi­el­le Pa­ket-u-bahn dar­aus ma­chen. Und die fährt um 2 Uhr nachts, wenn es kei­ne Ver­kehrs­spit­zen gibt, und lie­fert die Gü­ter in die ein­zel­nen Stadt­tei­le. Wir in­stal­lie­ren Mi­kro-hubs, von dort aus kön­nen dann die Lie­fe­ran­ten die Wa­ren mit ei­nem Elek­tro-las­ten­fahr­rad wei­ter­trans­por­tie­ren. Da­mit ha­ben wir das Po­ten­zi­al auf 20 Pro­zent we­ni­ger au­to­mo­bi­len Lie­fer­ver­kehr.

Da wür­den Sie bei den Ver­kehrs­mi­nis­tern ei­ni­ger Län­der of­fe­ne Tü­ren ein­ren­nen …

Dann sol­len sie das Pro­jekt ma­chen. Mit dem Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um der letz­ten Jahr­zehn­te ver­bin­det man Orts­um­fah­run­gen und Au­to­bahn­ab­schnit­te. Das neue Mo­bi­li­täts­mi­nis­te­ri­um ist hoch­in­no­va­tiv. Wir ver­bin­den mo­bil und di­gi­tal. Mitt­ler­wei­le ma­chen die The­men al­ter­na­ti­ve An­trie­be, Di­gi­ta­li­sie­rung und syn­the­ti­sche Kraft­stof­fe in der all­täg­li­chen Ar­beit be­stimmt 55 Pro­zent aus.

Und in der üb­ri­gen Zeit be­schäf­ti­gen Sie sich ver­mut­lich mit der Pkw-maut.

Das Eugh-ur­teil wur­de ja be­reits am 18. Ju­ni 2019 ge­fällt. Die Au­f­ar­bei­tung ist jetzt Ge­gen­stand des par­la­men­ta­ri­schen Un­ter­su­chungs­aus­schus­ses.

Hät­ten Sie die Ver­trä­ge mit den Maut-be­trei­bern auch ge­kün­digt, wenn der EUGH die Maut nicht ge­kippt hät­te?

Die­se Fra­ge wer­de ich im Un­ter­su­chungs­aus­schuss be­ant­wor­ten. Der Aus­schuss ist das Recht der par­la­men­ta­ri­schen Min­der­heit, und ich hof­fe auf Ver­sach­li­chung der De­bat­te. Die ei­nen ha­ben das In­ter­es­se, sich vor den Rä­um­lich­kei­ten des Aus­schus­ses zu äu­ßern, ich wer­de mich im Un­ter­su­chungs­aus­schuss äu­ßern.

Ha­ben Sie es be­reut, die Ver­trä­ge vor der Rechts­si­cher­heit un­ter­schrie­ben zu ha­ben?

Wenn mir das Par­la­ment die Vor­ga­be zur Pkw-maut auf der Grund­la­ge ei­nes Ge­set­zes macht und ein Bun­des­prä­si­dent die­ses Ge­setz un­ter­schreibt, muss ein Mi­nis­te­ri­um die­se Ent­schei­dun­gen der Le­gis­la­ti­ve exe­ku­tie­ren. Das ha­ben wir ge­macht.

Sie sträu­ben sich ge­gen ein Tem­po­li­mit: Schafft ihr al­ter BMW von Franz Jo­sef Strauß über­haupt 130 St­un­den­ki­lo­me­ter?

Nein, nein. Mit dem kom­me ich nicht auf 130 und fah­re mit dem auch sel­ten Au­to­bahn. In Deutsch­land ha­ben wir ein funk­tio­nie­ren­des Sys­tem. Wis­sen­schaft­lich wur­de das über Jah­re hin­weg be­glei­tet und auch ge­schaut, was es für die Um­welt und die Ver­kehrs­si­cher­heit be­deu­tet. Es wur­de fest­ge­stellt, dass die Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit auf deut­schen Au­to­bah­nen 117 km/h ist. Oh­ne­hin ist ein Drit­tel der Au­to­bahn­ki­lo­me­ter jetzt schon mit Tem­po­li­mit ver­se­hen. Bes­ser ist es, mit ei­ner di­gi­ta­len und in­tel­li­gen­ten Ver­kehrs­len­kung zu ar­bei­ten, wie wir es be­reits ma­chen.

Den­noch taucht das The­ma im­mer wie­der auf. War­um wird es so emo­tio­nal dis­ku­tiert?

Bei dem The­ma gibt es nur: Ja oder Nein. Es gibt nichts da­zwi­schen. Mei­ne Po­li­tik ist aber nicht Limit, Ver­bot, Ver­zicht, son­dern Ei­gen­ver­ant­wor­tung. Man kann es auch Frei­heit zur ei­ge­nen Ent­schei­dung nen­nen. Ich wür­de mich freu­en, wenn wir uns über Ver­kehrs­si­cher­heit und Kli­ma­schutz kom­ple­xer un­ter­hal­ten wür­den. Ich möch­te weg von der Blech­schild­de­bat­te

hin zur in­tel­li­gen­ten Ver­kehrs­struk­tur.

Man hat aber den Ein­druck, die deut­sche Au­to­in­dus­trie hinkt bei der Ent­wick­lung sol­cher In­no­va­tio­nen hin­ter­her.

Wir brau­chen in Deutsch­land ei­nen Mo­bi­li­sie­rungs­schub, die Pro­duk­te schnel­ler um­zu­set­zen. Doch wir soll­ten uns auch nicht schlech­ter ma­chen, als wir sind. Beim The­ma au­to­no­mes Fah­ren sind wir ganz weit vor­ne. Die an­de­ren ha­ben nur ei­ne an­de­re Her­an­ge­hens­wei­se. Bei de­nen darf in den Test­fel­dern auch was pas­sie­ren. Bei uns darf nichts pas­sie­ren. Die­ses Prin­zip ist rich­tig. Ich bin we­gen der Zu­kunft nicht ban­ge, wir müs­sen nur kon­se­quen­ter wer­den und dür­fen nicht ste­hen­blei­ben. Durch­schnau­fen be­deu­tet, wir ver­lie­ren an Markt­macht.

Ha­ben Sie Sor­ge, dass deut­sche Au­to­mo­bil­kon­zer­ne von Tech-un­ter­neh­men aus dem Si­li­con Val­ley ab­ge­hängt wer­den?

Wir sind schlecht im Ei­gen­mar­ke­ting. Ich wün­sche mir, dass wir die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten stär­ker ins Zen­trum rü­cken. Es geht dar­um, Bot­schaf­ten zu ver­brei­ten. Ei­ne da­von ist: Elek­tro­mo­bi­li­tät schafft Ar­beits­plät­ze. Por­sche hat mit sei­nem neu­en Werk in Zuf­fen­hau­sen 1500 neue Ar­beits­plät­ze mit ei­nem neu­en Mo­dell ge­schaf­fen. BMW hat bei mir in der Re­gi­on ver­kün­det, dass we­gen der Elek­tro­mo­bi­li­tät 1000 neue Leu­te ein­ge­stellt wer­den.

Hört sich al­les toll an. Trotz­dem wird Ih­nen et­wa in der heu­te-show der „Voll­pfos­ten“ver­lie­hen: Wie hart trifft Sie die Hä­me?

Es ist schon här­ter ge­wor­den in der Po­li­tik. Aber ich bin lan­ge ge­nug da­bei, um da­mit um­zu­ge­hen. Ich sa­ge im­mer, ich bin pro­vi­si­ons­frei­er Mit­ar­bei­ter der heu­te-show. Man braucht sich aber nicht wun­dern, wenn die­ser Um­gang mit der

Po­li­tik Gren­zen ver­schiebt, auch in den so­zia­len Me­di­en. Und na­tür­lich ist mir klar, dass mein Mi­nis­te­ri­um mit ei­nem der größ­ten In­ves­ti­ti­ons­etats stark im Fo­kus steht. Aber es läuft auch sehr viel sehr gut in un­se­rem Land.

Zum Bei­spiel?

Et­wa beim The­ma Rad­ver­kehr. Wir ha­ben ei­ne No­vel­le der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung auf den Weg ge­bracht, bei der wir die Rech­te der Rad­fah­rer stär­ken. Oder – und das ist ganz neu – wir über­neh­men seit dem 1. Ja­nu­ar 90 Pro­zent der Kos­ten des Aus­baus der Rad­we­ge an Bun­des­was­ser­stra­ßen. In der Ver­gan­gen­heit muss­ten sich die Kommunen zur Hälf­te an den Kos­ten be­tei­li­gen. Da­für stel­len wir jetzt jähr­lich ei­ne Mil­li­on Eu­ro zur Ver­fü­gung.

Ich sa­ge im­mer, ich bin pro­vi­si­ons­frei­er Mit­ar­bei­ter der heu­te-show.

Ich will die Stär­kung der Schie­ne vor­an­trei­ben. Sie ist ei­ne Grund­la­ge da­für, die neue Mo­bi­li­tät zu ma­na­gen.

Knapp 72 Pro­zent der Bay­ern wol­len Sie ei­ner ak­tu­el­len Um­fra­ge zu­fol­ge nicht mehr als Ver­kehrs­mi­nis­ter. Was den­ken Sie, wenn Sie das le­sen?

Ich war über vier Jah­re Ge­ne­ral­se­kre­tär und weiß, mit ta­ges­ak­tu­el­len Um­fra­gen um­zu­ge­hen. Sie wer­den als po­li­ti­sches In­stru­ment ein­ge­setzt. Klar gibt es noch viel zu tun, dass die Wer­te bes­ser wer­den. Doch ich se­he sie auch als Mo­ti­va­ti­ons­schub. Of­fen­bar müs­sen wir bes­ser kom­mu­ni­zie­ren, was täg­lich ge­leis­tet und ent­schie­den wird.

CSU-CHEF Sö­der hat ei­ne Neu­be­set­zung der Mi­nis­ter­pos­ten in Ber­lin an­ge­regt. Se­hen Sie Ih­ren Pos­ten in Ge­fahr?

Nein. Mir ist am wich­tigs­ten, mich auf mei­ne Ar­beit zu kon­zen­trie­ren. Das tue ich. Mich freu­en die vie­len po­si­ti­ven Rück­mel­dun­gen von Bür­gern.

Im Herbst 2021 en­det Ih­re Amts­zeit als Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter. Wo­mit wür­den Sie ger­ne in Er­in­ne­rung blei­ben?

Ich möch­te Deutsch­land mo­bil hal­ten und di­gi­tal ma­chen. Das sind mei­ne zwei The­men­fel­der. Das heißt, ich will die Stär­kung der Schie­ne vor­an­trei­ben. Sie ist ei­ne Grund­la­ge da­für, ei­ne neue Mo­bi­li­tät zu ma­na­gen. Da geht es dar­um, Pünkt­lich­keit und Qua­li­tät her­zu­stel­len und die zu­sätz­li­chen Ka­pa­zi­tä­ten ab­zu­bil­den, al­so mehr Fahr­gäs­te zu be­för­dern. Der Rad­ver­kehr ist ein Her­zens­an­lie­gen so­wie die Ve­rän­de­rung der Struk­tu­ren in der Lo­gis­tik. Und na­tür­lich ist das The­ma Di­gi­ta­li­sie­rung ein Schwer­punkt. Der­zeit sind wir mit un­se­ren Lot­sen im ge­sam­ten Land un­ter­wegs, um den Bür­ger­meis­tern mit der Glas­fa­ser­stra­te­gie zu hel­fen.

Sie ha­ben ein Staats­ex­amen als Re­al­schul­leh­rer. Könn­ten Sie sich vor­stel­len, vor ei­ner Schul­klas­se zu ste­hen?

Ich ste­he ja stän­dig vor Klas­sen. Und zwar vor Be­su­cher­grup­pen von Schu­len aus ganz Deutsch­land. Das ma­che ich auch sehr, sehr ger­ne – mit Schü­lern zu dis­ku­tie­ren. Aber es ist nicht mei­ne Le­bens­pla­nung, in die Re­al­schu­le als Leh­rer ein­zu­zie­hen.

Fo­tos: Janine Schmitz/photothek.net

„Al­ter­na­ti­ve An­trie­be, Di­gi­ta­li­sie­rung und syn­the­ti­sche Kraft­stof­fe ma­chen in der all­täg­li­chen Ar­beit be­stimmt 55 Pro­zent aus“, sagt Andre­as Scheu­er über sein Mi­nis­te­ri­um.

Die Re­dak­teu­re Do­ro­thee To­reb­ko und Ul­rich Becker mit Andre­as Scheu­er (l.)

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